Spätestens jetzt ist der Vorhang gelüftet: eine amerikanische Website enthüllt viele Details und Fotos zum RAZR-Nachfolger Motorola Canary. Das stylische Luxushandy ist deutlich schmaler als sein Vorgänger und verfügt über eine sündhaft schöne Spiegeloberfläche.
Was zeichnet ein gutes Herrenmagazin aus? Viel nackte Haut und exklusive Lifestyle-Berichte. Dem Betreiber der amerikanischen Website Bengalboy.com ist es gelungen, den Prototypen eines Motorola "Canary" in die Finger zu bekommen und er unterzog es sogleich einem Härtetest: im Urlaub auf Jamaica. Mit von der Partie: unbekleidete Damen, viel Sand und Sonne und zwei handyverliebte Tauchlehrer. (Auf einen direkten Link verzichten wir wegen den erstgenannten Inhalten auf der Site).
Das Ergebnis: viele spannende Fotos von dem noch spannenderen Handy, das demnächst das RAZR V3(i) beerben wird. Motorola verpackt das bislang unangekündigte Gerät in eine schicke, glasähnliche Kunststoffhülle, dessen Lack so metallisch schimmert wie die Haube einer auf Hochglanz polierten Luxuslimousine. Das Canary fällt nach Angaben des Editors deutlich schmaler als das RAZR aus, ist aber nicht dicker. Die Lautstärke- und Voicedialtasten sind nun ans Hauptgehäuse angeflanscht und sollen deutlich an Bedienkomfort hinzugewonnen haben. Den lässt die Tastatur laut Bengalboy.com allerdings vermissen. Sie ist horizontal um die Hälfte geschrumpft und die Druckpunkte des Prototypen offenbar noch nicht präzise genug, um immer die richtige Taste zu treffen. Dafür wurde die flache Bauweise der Tastatur etwas gewölbt, um sich auf dem Tastenfeld leichter orientieren zu können. Die Unterkante des Handys säumt ein perforierter Kunststoffboden, der auch den Lautsprecher beherbergt. Die Rückseite wurde vollständig mit einem PEBL-ähnlichen Softtouch-Material ausgeschlagen.
Featuremäßig bringt "Canary" Vollausstattung mit. UMTS-Connectivity lässt es zwar vermissen, dafür bekommt man EDGE-Funk (Quadband-GSM), eine 2-Megapixelkamera mit V3x-Qualität und Makromodus sowie A2DP- und Remote-Control fähiges Bluetooth an die Hand. Der Speicher lässt sich mit Hilfe von Transflash-Karten auf (derzeit) 1GB erweitern, Videos werden mit maximal 352x288 Pixeln Auflösung aufgenommen. Der Media-Player auf Java-Basis dürfte ähnliche Nachteile mit sich bringen wie beim V3x, dafür fällt auch die PIM-Ausstattung reichhaltig aus: Kontakten lassen sich Geburtstage und Postadressen zufügen und Termine im ausgereiften Kalender verwalten. Viele schöne Bilder zum Canary findet man auf bengalboy.com. Wir haben die wichtigsten in einer Slideshow zusammengefasst.
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