Mit zwei neuen Barrenhandy erweitert Nokia ab Ende des Jahres sein Midrange-Segment. Dem günstigen 6151 haftet etwas Revolutionäres an: trotz des Einsteigerpreises wird es über UMTS-Connectivity verfügen.
Zwei neue GSM-Geräte stellt Nokia heute auf seiner Hausmesse vor: das Nokia 6151 soll als besonders günstiges 3G-Gerät auch bislang unentschlossenen Kunden den Weg zur neuen UMTS-Welt öffnen. Dabei unterstreicht der Hersteller mit dem Barrengerät seine neue, runde Designlinie, die entfernt ans 6030 oder den aktuellen Flip-Folder 6131 erinnert. Das Nokia 6151 orientiert sich an neu geschaffenen Services der Mobilfunkindustrie, sag Kai Öistämö, Vizepräsident der Sparte Mobile Phones, und es soll einer noch breiteren Zielgruppe helfen, sie zu erschließen. Dafür sind Streaming-Multimedia-Clients und das neue Series40-System, das auch bei der Fashion-Serie 73xx oder den Slidern 6270 und 6280 zum Einsatz kommt, integriert.
Als Kamera kommt eine Komponente mit 1,3 Megapixeln zum Einsatz, Bluetooth und die Erweiterbarkeit mit microSD-Karten machen das 6151 mehr als konkurrenzfähig zu preislich vergleichbaren Produkten. Zu den Interna zählen weiterhin 30MB Speicher, ein Push-To-Talk Client und ein UKW-Radio samt Unterstützung für Visual Radio-Dienste. Das gerade einmal 98 schwere UMTS-Handy wird laut Nokia ab dem dritten Quartal 2006 ausgeliefert und in vielen Farben (schwarz, perlweiß, orange, hellblau, hellgrün) verfügbar sein. Besonders attraktiv an dem Gerät, das man dank Triband-GSM sowohl in Europa als auch in Amerika benutzen kann, ist sein Preis: Nokia plant, das 6151 für lediglich 240€ auf den Markt zu bringen und damit ein 3G-Handy anzubieten, das es preislich mit gängigen 2G-Modellen aufnehmen kann.
Etwas weniger Features als das 6151 bringt Nokias 6080 mit. Der 6030-Nachfolger bedient ebenfalls den unteren Midrange- bzw. gehobenen Einsteigermarkt und soll in erster Linie für asiatische Kunden gefertigt werden: für schnelle Datenübertragung dient hier die 2,5G-Technologie EDGE, die in weiten Teilen Europas (noch) nicht verfügbar ist. Mangels Speichererweiterung beschränken sich zumindest die Multimedia-Fähigkeiten des 6080 auf ein UKW-Radio. MP3s lassen sich mit dem Handy zwar abspielen, in erster Linie aber nur für Klingeltöne nutzen. Als Connectivity-Features stehen ein EMail- und MMS-Client, Push-To-Talk sowie ein XHTML-Browser bereit; Bilder nimmt das 6080 mit einer 1,3-Megapixelkamera auf.
Das 91 Gramm schwere Handy soll im vierten Quartal 2006 erscheinen, bis zu 12 Tagen im Standby-Betrieb durchhalten und in edlen Farbvarianten wie schwarz, gold und Silbertönen erhältlich sein. Für 180€ erhält man dann ein ausgereiftes Einsteigergerät mit ähnlichen Features wie das einst fortschrittliche Siemens S65.
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.