Heute hat der japanische Mobilfunkgigant NTTDoCoMo 6 neue Handys der „7 Series“ vorgestellt. Besondere Überflieger sind zwar nicht dabei, dennoch haben sie - wie die meisten 3G FOMA-Geräte - ein hohes Ausstattungsniveau. Ein Exot wurde bereits letzte Woche von NTT DoCoMo vorgestellt: das Unterwasserhandy SO902iWP.
Nachdem im Januar dieses Jahres die 702er Serie vorgestellt wurde, gibt es nun Nachschub von NTT DoCoMo. Heute hat der japanische Mobilfunkgigant 6 neue Handys der „7 Series“ vorgestellt. Besondere Überflieger sind zwar nicht dabei, dennoch haben sie - wie die meisten 3G FOMA-Geräte - ein hohes Ausstattungsniveau. Ein Exot wurde bereits letzte Woche von NTT DoCoMo vorgestellt: das Unterwasserhandy SO902iWP.
3G FOMA ist ein auf W-CDMA basierender Netzstandard, der bereits 2001 in Japan eingeführt wurde. Die Japaner schafften damit eine Weltpremiere, denn sie launchten damit das erste Breitbandmobilfunknetz im Dauerbetrieb. Auch heute ist Japan in Sachen Mobilfunk einen Schritt weiter als die Konkurrenz. Während hierzulande UMTS erst in der Startphase steckt, nutzen in Japan bereits mehr als die Hälfte aller Nutzer breitbandigen Mobilfunk und NTT DoCoMo bastelt bereits am Mobilfunk der 4. Generation. Warum gerade Klapphandys bei den technikbegeisterten Japanern so beliebt sind, wird damit allerdings nicht erklärt. Alle sechs heute vorgestellten Modelle sind Folder. Dreien wurde sogar von namhaften japanischen Designern ein besonderer Formfaktor verliehen. Doch neben dem Design haben speziell das D702iF und das P702iD noch mehr zu bieten. Diese beiden Modelle unterstützen wie auch das SH702iS fast vollständig die Vielzahl der NTT DoCoMo-spezifischen Services. Das sind in vielen Fällen Dienste, die hierzulande noch wie Zukunftsmusik klingen. Von Push-to-Talk und Videotelefonie hat man zwar auch schon gehört, aber der "G-GUIDE" zum permanenten Abruf von Informationen zu empfangbaren Fernsehprogrammen oder eine automatische Scanfunktion für Softwareupdates sind in Europa noch rar gesäät.
Ein anderes Angebot ist der „Multi-Nummern Service“, der dem Nutzer für ein Handy drei verschiedene Telefonnummern zuweist. Dies könnte laut NTT DoCoMo u.a. dafür genutzt werden, um der Familie, Freunden und Geschäftspartnern unterschiedliche Nummern zu geben. Der ToRuCa Informationsservice erleichtert das Einkaufen, indem er das das Handy zum Scanner für Produktinformationen macht. Überhaupt reicht es in Japan etwa an heißen Sommertagen völlig aus, wenn man nur ein Handy bei sich trägt. Man kann damit auch bezahlen, der DCMX-Dienst des Netzbetreibers macht das Handy zur vollwertigen Kreditkarte. Die anderen 4 Modelle können zwar weniger, aber das ist immer noch viel. So sucht man beim M702iS und M702iG vergeblich nach Push-to-Talk Funktionalität, dafür überzeugen die zwei Motorola-Modelle - eines im RAZR-Gewand – als vollwertige Musikplayer. Die beiden Geräte, die sich nur geringfügig in Design und Kameraauflösung (1,3 bzw. 2 Megapixel) unterscheiden, sind MP3-fähig und verfügen über einen microSD-Steckplatz. Bei allen sechs Geräten wurde an der Außenkamera gespart, denn die 2 Megapixel des M702iG sind das höchste Angeot, bei allen anderen Modellen ist bereits mit 1,3 Megapixel das Maximum erreicht. Doch nun zum Exoten - dem Handy, das man mit ins Wasser nehmen kann.
Das bereits in der letzten Wochen vorgestellte FOMA SO902iWP kann zwar nicht auf eine längere Unterwasserreise gehen, aber immerhin für eine halbe Stunde bis auf eine Tiefe von einem Meter mitgenommen werden - zum Schwimmen dürfte das ausreichen. Praktisch für Menschen, die gerne am Strand oder in der Badewanne liegend den Tag verbringen - die können ihr Gerät nun ruhigen Gewissens überallhin mitnehmen. Musikplayer, MemoryStick-Slot und Kamera sind ebenfalls mit an Bord. Alle Modelle sind neben dem Japan-typischen Krankenhausweiß natürlich auch noch in den ebenso typischen knallbunten Farbvariationen erhältlich. Wie immer ist es bedauerlich, dass keines davon hierzulande in den Regalen stehen wird.
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