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Autor: AreaMobile Redaktion | 13.07.2006 - 09:22 | 0

Bummeln via SMS - Wunscherfüllung einer Frau?

Ein amerikanisches Magazin wirbt mit einer neuen Einkaufsmethode per SMS. Bummeln wird schneller und kinderleicht.

Bummeln via SMS - Wunscherfüllung einer  Frau?

Kaufen liegt in der Natur jeder Frau und ein Handy in nahezu jeder Handtasche. Denn ein Handy kann in manchen Situationen für Frau von Welt lebensrettend sein! Man denke nur an die Situationen, wo Frau allein im Laden steht und sich nicht für die grünen oder die braunen Schuhe entscheiden kann. Griff zum Handy, Freundin anrufen - geklärt! In den USA ist es jetzt sogar möglich von zu Hause nicht nur via Internet, sondern auch via Handy zu bummeln. In der Septemberausgabe der US-Lifestyle-Magazins "Lucky" wird das Shoppen via SMS groß beworben. Das Programm Live buy it wird unterstützt von PayPal Mobile Text2Buy.

Auch diesmal ist Japan ein Vorreiter für das Shoppen per Handy. Der japanische Lebensstil und präziser, ihre Kaufgewohnheiten, wurden unter die Lupe genommen und dienen jetzt als Referenz. Japanische Frauen kaufen vom Flugticket bis zu Tiffany-Schmuck nahezu alles per Handy. Doch auch in anderen Ländern würden sich die Kunden über eine Möglichkeit freuen, alle Produkte mit dem eigenen Mobiltelefon kaufen zu können. In einer Umfrage haben Frauen selbst entschieden, welches Bezahlsystem für sie am besten wäre: 83 Prozent haben PayPal gewählt. Obwohl die Kritiker Zweifel am Käuferschutz äußern, scheint das System für schnelllebende Frauen sehr einfach und praktisch zu sein. Denn simpler geht es wahrscheinlich nicht: Text2Buy im Handy aktivieren und dann nur ein an dem Produkt stehendes Stichwort an die an dem Produkt angegebene Nummer per SMS schicken. An der Kampagne sind 18 Händler beteiligt, deren Angebote von Kosmetik bis hin zu Bekleidung reichen. Leider müssen die Europäerinnen mit dem SMS-Bezahlservice von PayPal Mobile noch abwarten, denn er ist zunächst nur in den USA, Kanada und Großbritannien erhältlich.

Daran, dass M-Commerce ein lukrativer Bereich ist, zweifelt niemand. Die Untersuchungen haben es obendrein bestätigt: in den USA haben die Konsumenten vergangenes Jahr rund 50 Millionen Dollar im M-Commerce-Bereich ausgegeben, bis 2010 soll der Markt auf 1,5 Milliarden Dollar klettern. Es wird sich zeigen müssen, ob auch diejenigen, die Einkaufen eher als Entspannungsmethode als eine unangenehme Pflicht empfinden, sich für die technische Variante begeistern lassen.

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