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Autor: Frank Kabodt | 13.07.2006 - 10:16 | 0

Schleswig-Holstein vergibt DMB-Lizenz an MFD

Schleswig-Hostein hat seine DMB-Lizenz an MFD vergeben. Bis Mitte 2007 wird der Anbieter im Raum Kiel und Lübeck HandyTV anbieten.

Schleswig-Holstein vergibt DMB-Lizenz an MFD

Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sollten deutsche Handynutzer bereits in den Genuss von bewegten Bildern auf ihren TV-fähigen Mobiltelefonen kommen. Dass dieses Ziel allerdings nur in Ansätzen realisiert werden konnte, müssen sich vor allem die vier Handynetzbetreiber wie auch die Medienanstalten zuschreiben lassen. Und noch immer ist die Lizensierung für die Übertragung von Fersehinhalten im gesamten Bundesgebiet nicht abgeschlossen. Nachdem im Frühjahr 2006 schon Hamburg, Bayern und Sachsen-Anhalt ihre DMB-Lizenzen an Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD) vergaben, hat nun auch Schleswig-Holstein seine Einwilligung erteilt. Mit einer kommerziellen Nutzung des Angebots im Raum Kiel und Lübeck sei jedoch erst Mitte 2007 zu rechnen.

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Foto: Mobiles Fernsehen via DMB auf dem Samsung SGH-P900

Als derzeit einziger Partner der Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH bietet debitel das watcha-Angebot seinen Kunden an. Die TV-Option ist monatlich ab 9,95 Euro als Flatrate erhältlich, womit das Angebot weder zeit- noch volumenbegrenzt angeboten wird. Um den Dienst auch nutzen zu können, ist bei debitel das DMB-Handy Samsung SGH-P900 erhältlich, welches in Verbindung mit einem 24-monatligen Vertragsabschluss mit 199 Euro berechnet wird.

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Foto: Samsung SGH-P900

Erst kürzlich hatten alle vier Netzbetreiber eine gemeinsame Pressekonferenz über ein Pilotprojekt zum mobilen Fernsehen via DVB-H abgehalten und erklärten den derzeitigen Stand der Entwicklung in diesem Bereich. Das ursprüngliche Ziel, bereits zur Fußball-WM ein entprechendes Angebot liefern zu können, musste demnach verworfen werden, stattdessen läuft bis zum 31. August 2006 vorerst das Pilotprojekt, bei dem nur ein ausgewählter Personenkreis teilnimmt. Für die Kommerzialisierung, die nicht vor 2007 geplant ist, stellen die vier Netzbetreiber ein Betreiberkonsortium auf, in dem auch die Landesmedienanstalten ihren Beitrag leisten werden - noch sind die Frequenzen von Land zu Land unterschiedlich.

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