Google stellt in den USA schon länger den Service des Lotsendienstes per Handy zur Verfügung. Jetzt hat der Dienst ein neues Feature: Stauumgehung!
Google Maps für das Handy ist eine feine Sache - wenn sie auch gut . Bei einem hausinternen Versuch schnitt das System nämlich alles andere als gut ab. In den USA ist es dafür sehr beliebt und kürzlich sogar um ein weiteres Feature bereichert worden!
Real-Time Traffic nennt sich dieser nützliche Helfer der Suchmaschine - also Echtzeit-Verkehr. Dahinter verbirgt sich eine Eigenschaft, die Standard- Navigationssysteme in Autos hierzulande bereits auswendig können: dem Fahrer einen Stau früh genug melden! In den Metropolen wie San Francisco oder New York zur Rush-Hour wird das zwar auch keine große Hilfe sein, denn dann sind bekanntlich alle Straßen hoffnungslos überfüllt! Aber wer sich nicht ganz so gut auskennt und in die Nähe einer Großstadt kommt, dem kann eventuell geholfen und Zeit eingespart werden. Auf der Homepage wird in einer Java-Animation nett demonstriert, wie der Screen einen Stau meldet, nämlich mit roten Balken, eine Ausweichroute zeigt er aber nicht direkt an. Grün sind freie Straßen hinterlegt, den Weg zu diesen muss man aber selbst wieder herausfinden. Und dazu kommt, dass es den Service bisher gerade mal in 30 Ballungszentren gibt. Wer also in eine nicht so dichter besiedelte Region abtauchen möchte, wird nicht vor einem Stau gewarnt.
Eine nette Idee, die die Navi-Spätzünder in den USA mit Sicherheit häufig nutzen und als großartig betiteln werden. In Deutschland ist damit allerdings kein Blumentopf zu gewinnen. Ein Staumelder ohne Ausweichroute - wo ist da denn bitte die Hilfe?
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