HTC stellt anlässlich der Eröffnung seiner ersten eigenen Niederlassung außerhalb des Heimatlandes den HTC Z vor. Das Smartphone wurde in Zusammenarbeit mit NTT DoCoMo entwickelt.
HTC dürfte hierzulande nur wenigen bekannt sein, dabei stand vermutlich jeder bereits vor einem Modell des asiatischen Herstellers. Allerdings brachten deutsche Netzbetreiber die Smartphones meist mit einer neuen Bezeichnung auf den Markt, somit dürften Namen wie XDA, MDA oder VPA vielen ein Begriff sein. Um die eigene Marke zu stärken, möchte sich HTC aus dem Schatten der Netzbetreiber befreien und die Geräte unter dem eigenem Namen verkaufen. Ein erster Schritt wurde mit der Eröffnung der ersten Niederlassung in Japan gesetzt. Zu diesem Ereignis stellte HTC auch gleich einen neuen PDA vor, der in Zusammenarbeit mit NTT DoCoMo entwickelt wurde. Der HTC Z ist eine überarbeitete Version des in Europa von Vodafone vertriebenen VPA Compact III, alias HTC TyTN, orientiert sich äußerlich aber eher am O2 XDA trion (Modellname: HTC Hermes).
So findet sich in dem 112,5x58x22 mm großen und 176 g schweren Gerät ein Touchscreen-Display mit 2,8 Zoll Bilddiagonale, 240x320 Pixeln Auflösung und einer Farbtiefe von 18 Bit (262.144 Farben). Auch hier ist die QWERTZ-Tastatur seitlich ausziehbar, auf der Rückseite findet sich eine zwei Megapixel-Kamera mit Makromodus, auf der Vorderseite ist eine zweite Kamera für Videotelefonie integriert, die Auflösung liegt hier bei 640x480 Pixeln (VGA). Als Betriebssystem läuft Windows Mobile 5.0 AKU2 in der japanischen Edition und bietet den gewohnten Komfort: Direct Push EMail, ActiveSync, Microsoft Pocket-Office mit der Möglichkeit Word- und Excel-Dokumente zu bearbeiten und Powerpoint sowie PDF-Dokumente anzusehen, aber auch der Windows Media Player 10 Mobile für die Unterhaltung wurde nicht vergessen. Alle Daten können auf 128 MByte Speicher abgelegt werden, der durch MicroSD-Karten erweiterbar ist.
Das Connectivity-Wunder kann weltweit für Sprach- und Datendienste eingesetzt werden. Dafür sorgen GSM und GPRS mit EDGE sowie UMTS und WLAN (IEEE802.11b/g). Für die Kurzstreckenkommunikation sorgt kabelgebunden USB 2.0, sowie kabelfrei der Infrarot-Port oder Bluetooth 2.0. Trotz der ganzen Technik soll der PDA nicht allzu oft an das Ladekabel müssen. Nach Angaben des Herstellers schafft das Gerät sieben bis zehn Tage im Standby durchzuhalten, die Sprechzeit beträgt bis zu fünf Stunden.
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