Der Münchner Netzbetreiber O2 erweitert seine Basisstationen auf 900 MHz und möchte somit eine bessere Netzabdeckung in ländlichen Regionen erreichen.
O2 hat mit dem Upgrade seiner Sendemasten im Frequenzbereich von 900 MHz begonnen. Damit plant der Münchner Mobilfunkbetreiber seine Netzabdeckung zu verbessern, welche vor allem in ländlichen Regionen deutlich hinter der Konkurrenz um T-Mobile und Vodafone zurückliegt, die bereits über dieses Spektrum kommunizieren. Die Frequenzen sollen O2 praktisch im Tausch für Bereiche um 1800 MHz zugeteilt werden. Der Betreiber erhält 2 x 5 MHz gepaarte Frequenzen.
Bereits im Februar 2006 hatte die zuständige Bundesnetzagentur (BNetzA) sowohl O2 als auch E-Plus Spektren im 1800 MHz Bereich (D-Netz) zugesprochen, der bislang von T-Mobile und Vodafone genutzt wurde. Das bisher militärisch genutzte Spektrum wurde mit Unterstützung der Politik freigegeben. "Damit hat O2 Germany die Möglichkeit, das Mobilfunknetz effizient und günstig auszubauen. Das hilft uns, der steigenden Nachfrage nach unseren Produkten gereht zu werden", äußert sich Dietrich Beese, Geschäftsführer Corporate Affairs & Communications bei O2.
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