Das Marktforschungsinstitut Gartner hat herausgefunden, dass der Verkauf von PDAs im Vergleich zum Vorjahr weltweit um 2,7 Prozent angestiegen ist.
Die Meinungen sind geteilt: brauch ich nicht oder unheimlich praktisch! Dazwischen gibt es eigentlich herzlich wenig, wenn es um die Anschaffung eines PDAs geht. Ein Personal Digital Assistant ist wie ein kleiner Computer und vorallem für Geaschäftsreisende ein sinnvoller Begleiter. Aber wer auch sonst gern auf dicke Hose und extrem busy macht, der liebt seinen PDA. Die aktuellen Verkauszahlen bestätigen jedenfalls einen Trend in Richtung Taschencomputer.
Das Marktforschungsinstitut Gartner hat errechnet, dass im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres 2,7 Prozent mehr PDAs über die Ladentheken wanderten, nämlich genau 3,7 Millionen Stück. Im ersten Quartal wurden bereits 3,65 Millionen verkauft. Auf Platz Eins rangiert hier der Hersteller RIM (Research in Motion). Wieso ist offensichtlich: der Blackberry ist der absolue Liebling weltweit und bescherte RIM einen Marktanteil von 22,5 Prozent. Weit dahinter muss sich der ehemalige Spitzenreiter Palm geschlagen geben, mit einem Absatzrückgang von 26,7 Prozent und dem daraus folgenden Marktanteil von nur noch 12,7 Prozent. Platz drei belegt Hewlett-Packard, die 15,1 Prozent Einbußen hatten, was einen Marktanteil von 10,4 Prozent ergibt.
Ein Neuling im PDA-Feld, der für frischen Wind sorgte, ist Mio Technology. Ihr Zuwachs von 65,4 Prozent bescherte dem belgischen Unternehmen den überraschenden vierten Platz in der Rangliste und einen Marktanteil von 8,2 Prozent. Laut Gartner ist Mio in Europa sogar bereits der größte Anbieter von PDAs. Wie bei den Smartphones auch, erfahren PDAs eine neue und immer größer werdende Beliebtheit.
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