Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
Autor: Andreas Seeger | 25.08.2006 - 13:05 | 0

Dual-DMB: Die neue Vielfalt im mobilen Fernsehen

Mit dem Dual-Band-Handy SGH-P900D demonstrieren Samsung und T-Systems, dass es im Übertragungsstandard DMB noch viel Spielraum gibt - acht TV-Kanäle, zwei Visual-Radio- und 14 digitale Radioprogramme werden kommende Woche auf der IFA demonstriert.

Dual-DMB: Die neue Vielfalt im mobilen Fernsehen

Mit dem Dual-Mode-Handy SGH-P900D demonstrieren Samsung und T-Systems, dass es im Übertragungsstandard DMB noch viel Spielraum gibt - acht TV-Kanäle, zwei Visual-Radio- und 14 digitale Radioprogramme werden kommende Woche auf der IFA demonstriert. Damit kann DMB gegenüber dem konkurrierenden DVB-H-Standard, der eine Bandbreite von bis zu 40 Sendern ermöglicht, an Boden gewinnen. Im Gegensatz zum holprigen Launch von DVB-H ist DMB bereits seit dem 31. Mai dieses Jahres in sechs deutschen Städten (Berlin, Köln, München, Stuttgart, Frankfurt und Nürnberg) verfügbar. Geplant ist, das von Debitel betriebene DMB-Angebot sukzessive auszubauen, bis 2007 eine deutschlandweite Abdeckung von 75 Prozent erreicht ist. Der große Nachteil von DMB ist die geringe Angebotsbreite: lediglich 4 Känäle können bisher mit diesem Übertragungsstandard parallel aufs Handy abgestrahlt werden. Vielfalt sieht anders aus.

SGH-P900

MobileTV-Pionier: SGH-P900

Doch das schmale Kanalangebot von DMB ist wohl bald Geschichte. In der nächsten Woche startet die IFA, und dort wird Samsung mit dem SGH-P900D ein Gerät vorstellen, das die Kanalbreite von DMB erweitert. Das DMB-Phone P900 ist hierzulande bereits verfügbar und wurde von areamobile bereits auf Herz und Nieren getestet - die Neuheit verbirgt sich hinter dem D, das für Dual-Band steht. Damit ist der Empfang eines weiteren DMB-Frequenzbandes möglich. Das bedeutet: während bisher im so genannten L-Band acht Radioprogramme, die besagten vier TV-Kanäle und ein Visual Radio Kanal unter dem Label BigFM2see übertragen werden, belegt T-Systems auf der IFA einen weiteren Block im L-Band und sendet weitere vier TV-Kanäle aus, die in dieser Demonstration vor allem RTL belegen wird. Nicht auszuschließen ist, dass noch mehr TV-Kanäle hinzukommen.

"Theoretisch wäre dabei eine Zahl von bis zu 20 TV-Programmen denkbar - vorausgesetzt, dass alle Frequenzen vergeben sind und die Kanäle mit TV-Programmen belegt werden", erklärt Helmut Egenbauer, Sprecher der Geschäftsleitung Media&Broadcast bei T-Systems. Damit schmilzt der technologische Vorsprung des DVB-H-Standards, der gegenüber der mageren Kanalbreite von DMB immer mit der theoretischen Vielfalt von 40 Sendern punkten konnte. Kleines Bonmot am Rande: während die vier großen Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 auf DVB-H setzen, wird der Ausbau von DMB ausgerechnet durch die T-Systems Tochter Media&Broadcast realisiert. Was wohl T-Mobile dazu sagt?

Artikel bewerten:
Kommentar schreiben
  1. Du bist nicht dabei?
    Werde Teil der Community
    Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
    Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
    Benutzername:
    Hinweis: Da Du nicht angemeldet bist, kannst Du hier einen alternativen Namen angeben.
    Titel: (optional)
    Kommentar:
    Bitte gib hier die Buchstaben vom nebenstehenden Bild ein.
 
Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

 
Aktuelle Geräte im Test