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Autor: Rene Melzer | 28.08.2006 - 16:24 | 0

Handys kaum noch von echten MP3-Playern zu unterscheiden

Die "musikalischen Fähigkeiten" von Handys werden immer besser und sind kaum noch von denen portabler Audio-Player zu unterscheiden. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Wahrentest in ihrer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Test.

Handys kaum noch von echten MP3-Playern zu unterscheiden

Die "musikalischen Fähigkeiten" von Handys werden immer ausgereifter und sind kaum noch von denen portabler Audio-Player zu unterscheiden. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Test. Damit sind Handys die besseren Musikplayer, zumal sie den Vorteil haben, dass man mit ihnen zudem telefonieren und oftmals auch fotografieren und Radio hören kann.

W810

Testsieger Walkman-Handy W810i

Mittlerweile bieten die in Handys integrierten Audio-Player die Möglichkeit, Songs in beliebiger Reihenfolge abzuspielen. Auch Akku-Ausdauer und Speicherplatz wurden als ausreichend empfunden. Einige Geräte bieten sogar einen Anschluss für herkömmliche Kopfhörer. Als besonders praktisch empfanden die Tester den Steckplatz für wechselbare Speicherkarten, den allerdings nur 11 der getesteten Handys besitzen. Einige Mobiltelefone haben auch die schlechten Eigenschaften ihrer MP3-Vorbilder geerbt. Stiftung Warentest bemängelt in ihrer Untersuchung, dass die MP3-Player einiger Handys zu laut seien: voll aufgedreht sind sie mit teilweise mehr als 100 Dezibel so laut wie ein Presslufthammer. So können das Nokia 3250 und das N91 bereits nach wenigen Stunden Nutzung mit voller Lautstärke das Gehör schädigen.

Testsieger bei Stiftung Warentest ist das Musikhandy W810i von Sony Ericsson. Dieses Handy bietet mit 18 Stunden eine angenehm lange Akku-Ausdauer. Die beigelegte, 512 MB große, wechselbare Speicherkarte bietet auch genügend Platz für eine entsprechende Anzahl Musik. Als gute Alternativen empfielt der Test das Nokia 6280 sowie die schon etwas älteren Modelle Samsung SGH-E770 und SGH-P300. Der Empfehlung sollte man jedoch nur bedingt vertrauen. Schließlich wurden nur 22 Modelle getestet. Weitaus mehr und ausführlicher gestestete Modelle finden sie auf unserer Seite unter Testberichte

Auch als Kamera-Ersatz machen Handys mittlerweile eine gute Figur. Die Bildqualität der intergierten Kamera steigt immer mehr. Wie die Tester erneut bestätigen konnten, ist dabei eine höhere Pixelanzahl nicht automatisch gleichbedeutend mit einer besseren Qualität des geschossenen Fotos. Kameras mit mit drei Megapixeln schnitten zum Teil deutlich schlechter ab als Kameras mit zwei Megapixeln. Wer das Feature nutzen will und sich einen Überblick darüber verschaffen möchte, dem sei der auf unserer Seite empfohlen.

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