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Autor: AreaMobile Redaktion | 29.08.2006 - 12:01 | 0

Mission Impossible lässt grüßen: Gesichtserkennung für Handys

Der koreanische Hersteller Pantech setzt in Zukunft auf Gesichtserkennungssoftware von Oki als Authentifizierungsalternative zum PIN-System.

Mission Impossible lässt grüßen: Gesichtserkennung für Handys

"Wie war nochmal meine PIN?", eine leidige Frage, die sich bestimmt schon jeder einmal gestellt hat. Eigentlich weiß man sie, hat sie schon unzählige Male ins Handy eingegeben, doch das Gedächtnis macht einem den berühmten "Strich durch die Rechnung". Das könnte schon bald der Vergangenheit angehören. Der koreanische Hersteller Pantech kündigte nämlich an, seine Mobiltelefone in Zukunft mit Gesichtserkennungssoftware auszustatten.

Gesichtserkennung auf Pantech-Handy

Pantech setzt zukünftig auf Gesichtserkennung

So soll als erstes das Modell Sky IM-R100 mit der von Oki entwickelten Erkennungs-Engine, welche im Oktober vergangenen Jahres vorgestellt wurde und im Februar 2006 im Sharp-Modell 904SH bei Vodafone Japan Premiere feierte, ausgerüstet werden. Die integrierte FaceSensingEngine (FSE) sorgt laut Oki dafür, dass der zu fotografierende Gesichtsausschnitt in der Mitte des Bildes platziert wird. Die Berechnung und Abgleichung der Gesichtszüge mit gespeichertem Bilddatenmaterial erfolgt auch bei limitierten CPU- und Memoryfähigkeiten äußerst schnell. Demnach braucht die Software für die Erkennung relevanter Gesichtsmerkmale wie beispielsweise Augenbrauen, Augen und Lippen lediglich 115 Millisekunden.

Der Einsatz von Gesichtserkennungs-Algorithmen in Kombination mit den Kamerafunktionen der Mobiltelefone gilt als vielversprechende Authentifizierungsalternative zum bewährten PIN-System. Neben der Erhöhung des Sicherheitsfaktors durch die Einbindung biometrischer Daten verspricht das System eine kostengünstige Umsetzung, da im Normalfall auf die integrierte Kamerafunktion zurückgegriffen werden kann. Leider klafft zwischen den Asiaten und uns Europäern mal wieder eine große technische Lücke. Denn ob und wann dementsprechend ausgestattete Handymodelle ihren Weg nach Europa finden werden, bleibt ungeklärt. Während Pantech keinerlei Geräte im europäischen Raum vertreibt, gibt es beispielsweise auch bei Vodafone Deutschland derzeit noch keine Überlegungen, das japanische Sharp-Modell hierzulande auf den Markt zu bringen.

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