Der Mobile-TV-Provider MFD Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH hat heute die Ausstrahlung von Handy-TV via DMB-Standard in fünf weiteren Großstädten gestartet: in Hamburg, Leipzig, Hannover, Dortmund und Gelsenkirchen.
DMB mit dem Samsung SGH-P900
Der Mobile-TV-Provider MFD Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH hat heute die Ausstrahlung von Handy-TV in fünf weiteren Großstädten gestartet. Damit können knapp drei Monate nach dem erfolgreichen Start in Berlin, Köln, München, Frankfurt, Stuttgart und Nürnberg nun vier Millionen weitere Menschen in Hamburg, Leipzig, Hannover, Dortmund und Gelsenkirchen mit einem DMB-Handy ihre Lieblingssendungen empfangen. Doch dabei soll es bei weitem nicht bleiben: Wie das rheinländische Unternehmen erst vor wenigen Tagen bekannt gab, soll das Empfangsgebiet sich nicht mehr nur auf einzelne Großstädte beschränken, sondern auf ganze Bundesländer ausgeweitet werden, und sich die Programmvielfalt über den derzeit für den TV-Dienst watcha (Kostenpunkt 10 Euro pro Monat für Flatrate bei debitel) genutzten DMB-Standard auf 40 TV-Programme erhöhen.
Doch MFD will nicht ausschließlich auf den DMB-Standard setzen, sondern versteht sich als technologieneutraler Anbieter. Daher bemühen sich die Rheinländer auch um weitere Lizenzen für die Ausstrahlung im DVB-H Standard. Allerdings befindet man sich hier immer noch in der Planungsphase und zudem ist die Entwicklung bei DVB-H langsamer und mit größerem Aufwand als bei DMB verbunden. Dennoch kann noch nicht endgültig entschieden werden, welcher der beiden Standards sich langfristig in Deutschland durchsetzen wird. Es gibt fast ebenso viele Stimmen, die auf die Vorteile von DVB-H gegenüber DMB schwören.
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