In Hong Kong wurde jetzt das weltweit erste flächendeckende 3,6 Mbit/s HSDPA-Netz in Betrieb genommen. Dafür verantwortlich sind der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson und SmarTone-Vodafone.
Während hierzulande das HSDPA-Netz noch mit einer Downstream-Geschwindigkeit von 1,8 Mbit/s arbeitet und höhere Geschwindigkeiten derzeit lediglich Wunschträume der Netzbetreiber sind, wurde in Hong Kong jetzt das weltweit erste flächendeckende 3,6 Mbit/s HSDPA-Netz in Betrieb genommen. Dafür verantwortlich sind der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson und SmarTone-Vodafone. Bereits im Juni dieses Jahres gehörte das in Hong Kong neu errichtete – und damals noch mit 1,8 Mbit/s betriebene - HSDPA Netzwerk von SmarTone-Vodafone zu den weltweit ersten seiner Art. Das Upgrade auf 3,6 Mbit/s habe jetzt nach Aussagen des CEO von SmarTone-Vodafone Douglas Li gezeigt, dass man in dieser Technologie weiterhin führend bleiben will.
Bereits Ende nächsten Jahres oder spätestens Anfang 2008 wollen SmarTone-Vodafone und Ericsson die maximale Geschwindigkeit von 14,4 Mbit/s durch weitere Upgrades erreicht haben. Bislang waren solche Werte nur in der Theorie vorstellbar. Deutsche und österreichische Netzbetreiber sind bei ihren gesetzten Zielen bei weitem nicht so ehrgeizig und peilen stattdessen die 7,2 Mbit/s Marke an. Dafür ist T-Mobile Austria SmarTone-Vodafone ganz dicht auf den Versen: In einigen Teilen Wiens kann man bereits jetzt mit doppelter Geschwindigkeit - also 3,6 Mbit/s - mobil surfen.
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