Die Deutsche Telekom plant ihre Kosten in den kommenden vier Jahren um fünf Milliarden Euro zu reduzieren. Demnach sei das Sparprogramm bis 2010 angesetzt und soll vor allem durch eine Kostensenkung in den Bereichen Vertrieb, IT-Systems und Verwaltung realisiert werden.
Die Deutsche Telekom plant ihre Kosten in den kommenden vier Jahren um fünf Milliarden Euro zu reduzieren. Dies geht aus einem Bericht der Financial Times Deutschland hervor. So sei das Sparprogramm bis 2010 angesetzt und soll vor allem durch eine Kostensenkung in den Bereichen Vertrieb, IT-Systems und Verwaltung realisiert werden. Für Kai-Uwe Ricke, Vorstandschef des Bonner Unternehmens, ist diese Entscheidung von großer Bedeutung, musste er sich doch in den vergangenen Wochen einer heftigen Kritik an seiner Amtsführung gegenüberstellen. Im August hatte der Konzern mitgeteilt, dass die Ebitda-Erwartungen (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) in Höhe von 20,7 Milliarden Euro nicht erfüllt und um eine Milliarde Euro nach unten korrigiert werden müssen.
Allerdings habe Karl-Gerhard Eick erst die Hälfte des Sparprogramms vorgestellt; wie die restlichen Einsparungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro realisiert werden sollen, blieb bislang noch unklar. Ob auch weitere Entlassungen geplant sind, teilte das Unternehmen bisher nicht mit. Besonders die Bereiche Vertrieb und Verwaltung, welche im letzten Jahr 19 Milliarden Euro verschlangen, bergen noch viel Einsparpotenzial. Wie Rickes Agenda 2010 nun genau aussieht, wird vermutlich im November mitgeteilt.
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