Im zweiten Quartal 2006 konnte Nokia einen glasklaren Sieg einfahren: die Finnen haben mit knapp 9 Millionen Geräten die meisten Smartphones weltweit verkauft.
Smartphones erlebten im zweiten Quartal dieses Jahres ihren ganz persönlichen zweiten Frühling. Mit einem enormen Umsatzplus zum Vorjahr steht fest: die mobilen Büros sind hip und gefragt! Die Nase am weitesten vorne hat dabei Nokia mit ihren auf Symbian basierenden Geräten. Insgesamt wurden fast 20 Millionen Smartphones verkauft, Nokias Anteil liegt bei stolzen 46,9 Prozent.
Umgerechnet sind das neun Millionen Smartphones, die allein Nokia in einem Quartal unter die Leute bringen konnte. Symbian ist damit das meistverkaufte Betriebssystem und sichert den Finnen erneut die Spitze der Charts. Vor einem Jahr konnten sie die Konkurrenz sogar mit 49,6 Prozent auf die hinteren Plätze drängen. Auf Platz zwei hat sich Motorola hochgekämpft. Mit ihren 1,7 Millionen verkauften Geräte (entspricht 8,9 Prozent) überholen sie damit sogar den beliebten BlackBerry von RIM, der nur 1,3 Millionen Mal (entspricht 6,7 Prozent) verkauft wurde. Rang vier belegt Panasonic, die von 10,9 Prozent auf gerade mal 6,4 Prozent Marktanteil gerutscht sind. Das Schlußlicht der Top 5 übernimmt Sharp mit 5,1 Prozent.
Interessant sind allerdings auch die insgesamten Veränderungen auf dem Smartphonemarkt. Während vor zwei Jahren es noch ein ganzes Jahr brauchte, um 20 Millionen Smartphones unter die Menschen zu bringen, wurde die Zahl 2006 schon nach einem Quartal erreicht. Im Vorjahr waren es im direkten Vergleich dazu 13,6 Millionen Stück in drei Monaten.
Schuld daran sind mit Sicherheit zwei Faktoren: die Geräte bedienen durch die zusätzlichen Multimedia- und Unterhaltungsfunktionen ein breiteres Publikum und die Preise für die bisher so teuren Geräte sind drastisch gefallen. Eine weitere Umsatzsteigerung wird demnach nicht ausgeschlossen!
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