Die Kölner Firma MFD setzt ganz stark auf die Zukunft des mobilen Fernsehens. Sie sind als Einzige bereits im Besitz von 40 Lizenzen und nun haben sie eine spannende Kooperation an Land gezogen: mit mobilcom wollen sie Mobile-TV salonfähig machen.
Langsam aber sicher scheint mobiles Fernsehen in Deutschalnd in die Gänge zu kommen. Nicht gerade unbeteiligt daran ist die Kölner Firma MFD, die Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH. Bereits im Juni hatte sie mit debitel an ihrer Seite watcha ins Leben gerufen und den kommerziellen Dienst gestartet. Jetzt ist ein weiterer Anbieter ins Boot eingestiegen.
"Mit mobilcom erreicht die Verbreitung des mobilen Fernsehens eine neue Stufe", so Mitbegründer und Geschäftsführer von MFD Hennrik Rinnert. Bisher werden über watcha vier Programme angeboten: ZDF, N24, MTV und ein Comedy-Kanal mit einem bunten Mix aus Knaller- Spaß-Sendungen von Sat1 und Pro7. Bei mobilcom kann man künftig zum Vertrag die Option Mobile-TV dazubuchen. Noch steht kein fixer Preis fest, aber man munkelt, dass er unter 10 Euro im Monat gehalten werden soll. Auch bereits bestehende Verträge können über die Option erweitert werden. Und wer noch kein passendes Handy besitzt, kann sich das auch gleich bei mobilcom holen.
Im Angebot stehen das SGH-P900 von Samsung und LGs V9000. Zusätzlich verhandelt MFD weiterhin stark mit anderen Sendern, um das Sender-Spektrum auszubauen. Bereits mit von der Partei ist bigFM als erstes Visual-Radio in Deutschland. Es schnürt sich also stetig ein Ernst zu nehmendes Angebot zusammen! Einziger Nachteil ist allerdings weiterhin, dass der Dienst erst in 12 Großstädten auf Sendung geht. Wer auf dem Land wohnt oder in einer Kleinstadt, hat noch immer das Nachsehen bzw. sieht gar nichts.
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