Mit Smart2Talk kann man günstiger telefonieren. Ermöglicht wird dies via Callback-Verfahren. Jedoch ist die Software mit 30 Euro nicht gerade preiswert, zudem fallen für den Service weitere Kosten an.
Günstige Tarife finden sich mittlerweile an jeder Straßenecke, hinter den vermeintlichen Schnäppchen verbergen sich jedoch nicht selten stark überteuerte Angebote, bei denen nur ein bestimmter Service preiswert angeboten wird. Dies hat auch der Software-Anbieter Smart2Talk erkannt und verspricht eine Senkung der Minutenpreise um bis zu 40 Prozent gegenüber dem herkömmlichen Tarif. Während verschiedene Anbieter auf eine VoIP-Lösung setzen, ermöglicht bei diesem System ein Callback-Service die Wahl des günstigsten Tarifs. Bevor man den Tarifjäger jedoch verwenden kann, muss die Software heruntergeladen werden, die Anschaffung von 29,95 Euro ist dabei nicht gerade preiswert. Um den Kunden allerdings nicht abzuschrecken, kann das System zunächst 30 Tage kostenfrei genutzt werden.
Und so gehts: Nachdem der Tarifjäger heruntergeladen wurde, wählt der Nutzer die gewünschte Rufnummer. Die Anwendung sucht im Hintergrund nach der günstigten Verbindungsmöglichkeit und zeigt diese zusammen mit dem Minutenpreis an. Ist der Nutzer einverstanden, übermittelt das Gerät via GPRS ein Signal an einen Server, anschließend wird die Verbindung zum Anbieter hergestellt. Das Programm kann auch deaktiviert werden, wenn etwa Inklusivminuten vertelefoniert werden sollen. Die Kosten werden über ein Prepaid-Konto abgerechnet: "Unser Service ist nicht kostenlos. Wir wollen auch nicht in die 'Alles-gratis'-Nische gedrängt werden".
"Der Tarifjäger verfügt über ständig aktualisierte Gebühreneinheiten und agiert unabhängig von Netzbetreibern", erklärt Atelplus-Chef Menachim Czertok. "Hier fallen natürlich zusätzliche Kosten an, daher muss der Nutzer von Fall zu Fall entscheiden, ob er die Software nutzen will. Wenig Sinn hat es natürlich bei Telefonaten, die über den Mobilbetreiber ohnehin wenig bis nichts kosten". Derzeit kann der Service nur in Deutschland verwendet werden, "technisch ist die Umsetzung jedoch in jedem Land sofort und problemlos möglich". Zur Zeit befindet sich Atelplus auf der Suche nach geeigneten Lizenzpartnern, die den Dienst in ihrem Land anbieten wollen.
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