Der Sony Vaio UX ist der ganz Große unter den Kleinen. Obwohl er kaum größer ist als ein herkömmlicher PDA, verfügt er über die Technik eines modernen Notebooks. Dafür ist der Preis auch fast schon unverschämt hoch.
Der PDA-Markt wird für den Endverbraucher zunehmend beliebter. Dies geht aus einer Studie des Forschungsinstituts Gartner hervor, die bereits im August vorgestellt wurde (AreaMobile berichtete). Auch Sony scheint dies erkannt zu haben und bringt mit dem Vaio UX ein High-Performance Notebook im PDA-Format auf den Markt. Bei dem in Japan vorgestellten Gerät verzichtet man auf eine Festplatte, dafür überzeugt das Modell mit 32 GByte Flash-ROM und 1 GByte RAM. Angetrieben wird der Vaio UX von einem Intel-Prozessor, als Betriebssystem erwartet den Kunden Microsofts Windows XP Professional.
Auch das Display kann überzeugen: Auf 4,5 Zoll werden alle wichtigen Informationen in ausreichender Größe dargestellt. Interessant ist auch der Öffnungsmechanismus, der an Dangers Sidekick erinnert; schiebt man den Bildschirm nach oben, erscheint eine vollwertige QWERTZ-Tastatur, mit der Texte flüssig von der Hand gehen. All das macht sich allerdings auch im Gewicht bemerkbar, denn mit 492 g ist der Vaio UX nicht gerade leicht. Und auch der Preis hebt sich von herkömmlichen PDAs deutlich ab: stolze 2850 US-Dollar verlangen die Japaner ab Oktober, wenn das Gerät in den Handel kommt.
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