T-Mobile beendet die Zusammenarbeit mit BenQ Mobile. Damit verliert das Unternehmen, das in der vergangenen Woche seine Insolvenz anmelden musste, einen wichtigen Absatzpartner.
T-Mobile wird aller Voraussicht nach die Zusammenarbeit mit BenQ Mobile beenden. Nachdem in der vergangenen Woche bekannt wurde, dass der taiwanische Hersteller, der im Oktober des letzten Jahres die Handysparte von Siemens übernommen hatte, seine Zahlungen an BenQ Mobile eingestellt hat, ist das Münchner Tochter-Unternehmen von der Insolvenz bedroht. Mit T-Mobile ist der größte Kunde abgesprungen, aus diesem Grund führt Insolvenzverwalter Martin Prager am Mittwoch Gespräche mit dem Anbieter, um die Kooperation zu verlängern.
BenQ-Siemens: Bald nicht mehr im Handel erhältlich?
Dabei wird Prager es schwer haben zu verhandeln. Denn ein wesentliches Problem liegt darin, dass der Anbieter nach Verkauf eines Geräts zwei Jahre verpflichtet ist, das Gerät im Schadensfall zu reparieren oder gar zu ersetzen. Wenn der Hersteller jedoch nicht mehr produziert und auch keine Ersatzteile verfügbar sind, kann eine Gewährleistung nicht erfüllt werden. BenQ Mobile soll zur Zeit an einer Lösung für dieses Problem arbeiten. Bislang hatte T-Mobile vier Modelle der Münchner im Angebot.
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