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Autor: AreaMobile Redaktion | 18.10.2006 - 15:05 | 0

Mobile TV bekommt eigenen Sender von ProSiebenSat.1

ProSiebenSat.1 Mobile ist das erste Mobile TV-Vollprogramm Deutschlands. Die beiden Privatsender wollen somit zusammen mit der MFD den Service weiter vorantreiben, denn Mobile TV steckt noch immer in den Kinderschuhen.

Mobile TV bekommt eigenen Sender von ProSiebenSat.1

Digital Multimedia Broadcasting, kurz DMB, hat seinen ersten richtigen Fernsehsender bekommen. Der Name ist zwar lang, sagt aber alles über seine Herkunft aus: ProSiebenSat.1 Mobile. Gesendet wird über den von MFD produzierten TV-Dienst watcha, den sowohl Debitel als auch Mobilcom ihren Kunden für eine monatliche Pauschale anbieten. Henrik Rinnert, Geschäftsführer von MFD, ist sich sicher, dass dies ein weiterer großer Schritt in die Zukunft des mobilen Fernsehens ist und seine Wichtigkeit unterstreicht. Gesendet wird 24 Stunden, also rund um die Uhr und verdrängt die bisher vierstündige Programmschleife "Entertainment-TV" aus dem watcha-Angebot. Dank des großen Repertoires an Sendungen und Serien der beiden Muttersender, bekommt der User auch viel geboten: Comedy-Shows wie Genial Daneben, Kalkofes Mattscheibe oder Tramitz and Friends laufen dann ebenso au dem Handy, wie auch interessante Dokumentationen der Formate Bizz, Akte oder Abenteuer Leben. Aber auch für das jüngere Publikum ist gesorgt, denn die Castingshow Popstars, BravoTV und die Soaps Schmetterlinge im Bauch und Verliebt in Berlin können auch mobil gesehen werden. Bei den Telenovelas hat der MobileTV-Kunde sogar einen Vorteil gegenüber allen anderen Fans: beide Serien sind schon ab 13:00 Uhr nacheinander zu sehen, also einen halben Tag früher als im normalen TV.

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MobileTV über DMB mit dem P900

Zusätzlich wird das Programm unterteilt und einzelne Wochentage einem speziellen Thema gewidmet. Montag und Sonntag stehen unter dem Motto "Magazine", Mittwoch und Samstag überwiegt Comedy. Weniger lustig ist allerdings immer noch die Tatsache, dass mobiles Fernsehen weiterhin in seinen Kinderschuhen steckt und in Deutschland erst zwölf Großstädte für die Ausstrahlung ausgerüstet sind. Hier bedarf es noch viel Arbeit, damit sich solch großangelegte Kampagnien um mehr User an Land zu holen, auch rechnen. Denn was hat man von einem eigenen Sender, der mit Sicherheit auch den Betreiber einiges an Geld kostet, wenn keiner zusehen kann...

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