Erst kürzlich haben die Handyhersteller ihre Quartalszahlen bekannt gegeben und wieder war klar: Nokia sichert sich auch weiterhin die Chartspitze. Aber Motorola holt stetig auf und sagt Nokia schonmal den Kampf an. Ron Garriques, Chef der Handysparte bei Motorola äußerte in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Wir wollen Marktführer werden, wenn es um Umsatz, Kundenzufriedenheit oder die Bekanntheit unserer Marke geht." Und er weiß auch genau, wie er dabei vorzugehen hat. Vor allem die Bereiche Qualität und Produktionsgeschwindigkeit unterliegen Garriques besonderer Aufmerksamkeit, denn hier kann Motorola noch einiges zulegen. Dies beweist auch die Zahl des Weltmarktanteils von 22,4 Prozent, die momentan eben nur Nokia zu toppen weiß. Die Finnen führen mit einem Vorsprung von 11,3 Prozent.
Aber Garriques ist zuversichtlich: Wir fertigen überall in der Welt – auch in Flensburg. Wir stellen jedes Jahr alles auf den Prüfstand: Produkte, Marketing und Mitarbeiter! Aber auch Fusionen sollen Motorola zum Weg an die Spitze helfen. Vor knapp einer Woche bekundete man großes Interesse am Aufkauf des französischen Herstellers Sagem, womit eine weitere Stärkung auf dem europäischen Markt erreicht werden soll. In Nord- und Lateinamerika ist Motorola übrigens schon Spitzenreiter. Neben Europa möchte Motorola sich besonders stark in den neuen Märkten China und Indien engagieren. Erstes Anzeichen ist etwa ein frisch produziertes Fotohandy, das 14.000 chinesische Schriftzeichen erkennen und ins Englische übersetzen kann. Dem indischen Markt wurde ein Handy auf den Leib geschnitten, das sich mit dem großen Problem des Analphabetismus befasst und komplett über Sprachsteuerung arbeitet. Ideen sind genug vorhanden, entscheiden muss weiterhin der Kunde, wem er sein Vertrauen schenkt.
wenns nach mir ginge waere sony ericsson marktführer =)