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Autor: AreaMobile Redaktion | 03.11.2006 - 14:56 | 0

Freiminuten für Werbe-SMS: Ex-Nokia-Boss machts möglich

Seit Anfang des Jahres tüfteln der Ex-Nokia-Boss Ala-Pietilä und sein Universitäts-Kumpel Öhrling an der Idee. Nächstes Jahr soll sie an den Start gehen: für Werbe-SMS aufs Handy bekommt der User Freiminuten gutgeschrieben.

Freiminuten für Werbe-SMS: Ex-Nokia-Boss machts möglich

Vor knapp sechs Jahren hatten einige findige Geschäftsleute bereits die Idee, aus dem damals neu aufgekommenem VoIP-Service richtig Kapital zu schlagen und Telefonate umsonst anzubieten. Das Problem: Während des Gesprächs wird willkürlich Werbung eingeblendet. Die eindeutig nervige Innovation verabschiedete sich jedoch genauso schnell wieder vom Markt, wie sie aus dem Boden gestampft wurde. Jetzt versucht sich eine finnische Firma mit einem ähnlichen Konzept: Blyk will Werbe-SMS verschicken und dafür dem User Gesprächsminuten oder Frei-SMS gutschreiben.

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Öhrling (li.) und Ala-Pietilä

Klingt nicht gerade nach einem allzu großen Unterschied, aber der Mann hinter der Idee verspricht einen langen Atem und eine ausgereifte Umsetzung: Pekka Ala-Pietilä, der ehemalige Vorsitzende von Nokia, hat sich mit seinem Uni-Freund Anitta Öhrling, CEO der Contra Group, zusammengetan und seit Anfang des Jahres an der Idee getüftelt. Blyk will vor allem Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren ansprechen, bei denen bekannterweise das Geld nicht immer locker sitzt.

Geplant ist, dass der Kunde sich auf blyk.com ein Profil anlegt und mit den eingegebenen Daten wird dann ein auf den Leib geschnittenes Werbungs-Profil erstellt. So bekommt der Nutzer tatsächlich nur Commercials auf sein Handy, die auch seine Interessen abdecken.

"Die Nutzer sollen im Idealfall gar nicht darüber nachdenken, dass sie Werbung gegen Telefonminuten oder SMS tauschen", erklärte Ala-Pietilä in einem Interview mit der britischen Zeitung Herald Tribune. In England soll das Projekt auch bereits Anfang 2007 als erstes an den Start gehen. Wenn es sich dort behaupten und etablieren kann, dann steht einer Ausdehnung auf das restliche Europa eigentlich nichts im Weg.

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