Motorolas halber Blackberry mit doppelter Ausstattung ist erst seit einem Jahr auf dem Markt, da tauchen bereits erste Bilder einer Weiterentwicklung auf. Das Motorola Q Pro präsentiert sich in einem eigenwilligen Design und wurde technisch generalüberholt.
Anfang des Jahres überraschte Motorola mit einem Smartphone, das auf den ersten Blick wie ein Gerät des kanadischen Blackberry-Erfinders RIM wirkte. Tatsächlich stellte sich das Q als ein größentechnisch halber Blackberry mit doppelter Ausstattung heraus und avancierte zu einem echten Konkurrenten für die Kanadier. Jetzt, knapp ein Jahr nachdem das Q in den USA erfolgreich gelauncht wurde, sind erste Bilder und Informationen zu einem neuen Smartphone des US-Herstellers aufgetaucht. Noch hat es einen ebenso spaßigen Decknamen wie einst das Q: aus Franklin (alias Q) wurde Norman und Norman hat sich nicht nur äußerlich ganz schön verändert!
Denn auch unter dem neuen Gehäuse verbergen sich einige spannende Neuerungen: so bekommt Norman 0,7 Megapixel mehr spendiert und verfügt somit über eine 2 Megapixelkamera mit 8-fach Zoom. Beim Betriebssystem hat sich Motorola für die brandneue Windows Mobile Smartphone Edition OS entschieden. Außerdem wird ab Werk die aktuelle Version der firmeneigenen MOTOPRO Mobility Suite installiert sein, eine Software, die aus dem Smartphone eine IrDa-Fernbedienung werden lässt und - für Firmen ein attraktives Feature - Applikationen wie etwa die Kamera deaktivieren kann.
Für schnellen und reibungslosen Datentransfer steht künftigen Norman-Besitzern nichts mehr im Weg, denn mit GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA bleiben keine Wünsche offen. Neben der technischen Komplettausstattung fällt natürlich primär das neue Design auf: Norman hat nicht mehr die eigenwillig angeordnete QWERTY-Tastatur seines Vorgängers, sondern wirkt klarlinig und flach, mit direkt nebeneinander angeordneten und rot leuchtenden Tasten. Die untere Reihe hat einige zusätzliche Shortcuts für Mediaplayer, Kamera, Kalender, Kontaktliste und Lautstärkeregulierung bekommen. Ob Norman trotzdem genauso schlank bleiben wird wie Franklin aka Q mit seinen rekordverdächtigen 11 mm, ist nicht bekannt. Es sieht aber so aus, als gäbe es keinen nennenswerten Unterschied.
Besonders mutig ist die gewagte Farbwahl, denn ein komplett schwarzes Smartphone mit roten Tasten hat es so noch nicht gegeben. Trotzdem sieht der Neue deswegen nicht unseriös aus und wird sicher seine Fans finden. Gerade designorientierte Business-Nutzer könnten Norman zu ihrem besten Freund erklären. Der Name wird aber mit Sicherheit nicht bleiben. Es scheint, dass Motorola dieses Smartphone Q Pro taufen wird, was allerdings für leichte Verwirrung sorgt: erst im September hieß es noch, dass Q nach Deutschland kommen wird, und zwar Anfang 2007. Welche Politik der US-Hersteller nun fahren wird und ob Deutschland sich auf den Q Pro oder den einfachen Q freuen kann, ist leider noch nicht bekannt. Wahrscheinlicher ist allerdings der neue Norman, denn allein sein Design ist eindeutig europäischer im Vergleich zum US-Look des Q.
Seiht echt extrem Schick aus! Den würd ich mir holen. Hoffe, dass es tatsächlich
so sein wird, dass Norman das Smartphone von Motorola für den europäischen Markt
sein wird.
ohne wlan?keine chance!