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Autor: Andreas Seeger | 10.11.2006 - 16:36 | (1)

Die Zukunft des mobilen Fernsehens

Eine im Auftrag von Nokia angefertigte Studie wirft einen Blick auf das mobile TV-Programm der Zukunft. Mobiles Fernsehen hat darin nur noch wenig mit dem klassischen Ferseher im Wohnzimmer gemeinsam. In der neuen Fersehwelt wird das Internet eine Schlüsselrolle spielen.

Die Zukunft des mobilen Fernsehens

Individualität und Interaktivität sind die Schlüsselbegriffe, die das mobile Fernsehen der Zukunft prägen werden. Dies legt eine Studie nahe, die von der London School of Economics im Auftrag von Nokia erstellt wurde. Die Studie konstatiert, dass mit der Entwicklung des mobilen Fersehens das Tor zu einer ganz neuen Fernsehwelt aufgestoßen wurde. Diese neue Welt unterscheidet sich fundamental vom klassischen Wohnzimmer-Fernsehen und eröffnet völlig neue Möglichkeiten für Nutzer sowie für Inhalte- und Werbeanbieter. Der Nutzer kann zukünftig orts- und zeitunabhängig Fernsehen, er kann das Angebot gezielt nach seinen Interessen wählen - und er kann seine eigenen selbstproduzierten Clips hochladen. Inhalte- und Werbeanbieter wiederum können dem Nutzer maßgeschneiderte spezifische Angebote unterbreiten.

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Telefon und mobiler Fernseher: N92

"Mobiles Fernsehen wird ein multimediales Erlebnis, mit dem Schwerpunkt auf der Personalisierung, auf Interaktivität und auf vom Nutzer selbst generierten Inhalten.", sagt Dr. Shani Orgad, einer der Verfasser der Studie. Die Parallelen zum Internet und der aktuellen Web 2.0-Euphorie sind unübersehbar. Dementsprechend werden prominente Beispiele aus dem Internet heran gezogen: der phänomenale Aufstieg von YouTube, so die Studie, offenbart auch einen der Schlüsselinhalte des zukünftigen mobilen Fernsehens. Schon allein die vielfach in Handys verbaute Kamerakomponente legt nahe, dass der Nutzer seine eigenen Fernsehinhalte produziert. Damit ist wiederum das Entstehen neuer Sendeplattformen, die diese Inhalte zur Verfügung stellen, verbunden. Als weiteres Beispiel wird der amerikanische Fernsehsender Current TV genannt, dessen Programm bereits zu 30 Prozent aus von Nutzern generierten Inhalten besteht.

Bei diesen Prognosen schimmert der finnische Auftraggeber durch. Schließlich hat Nokia vor kurzem eine eine interaktive Community für mobile Filme eröffnet, auf der Nutzer ihre selbstgedrehten Clips in YouTube-Manier hochladen oder die Werke anderer betrachten und kommentieren können. Im Ernst: möchte jemand ständig Amateurfilme auf seinem mobilen Endgerät betrachten? Die Studie bleibt hier glücklicherweise nicht stehen, sondern geht darüber hinaus: mobile TV-Programme werden eine Kombination aus traditionellen Fersehinhalten und neuen, speziell auf den kleinen Bildschirm eines Mobilgerätes zugeschnittenen Sendungen sein. In der Summe unterscheidet sich mobiles Fersehen durch folgende Merkmale vom klassischen TV-Programm:

Nokia N93 Mission: Impossible 3 Package

Das N93 inklusive Mission Impossible III

Anzeichen für das in der Studie prognostizierte neue mobile Fernseherlebnis sind bereits heute sichtbar. Nokia bietet das Multimedia-Flagschiff N93 in verbindung mit einer Speicherkarte an, auf der sich der komplette Streifen Mission Impossible III befindet. Die Zukunft klopft bereits an der Tür. Weitere Informationen » E-Plus steigt aus TV-Konsortium aus » News: NSeries Studio - die neue Dimension » News: IMS Research: 450 Mio. MobileTV-Nutzer bis 2011 » News: Ethan Hunt in geheimer Mission auf Nokias N93 » Test: Samsung SGH-P900 » Channel: Mobile TV

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Kommentare
  1. 16.11.06 05:46 Der große Wettstreit (Gast)

    Handy versus Smartphone

    "Solange wir mittels einer Tastatur also
    lediglich
    schreibend ins Internet gelangen, benötigen wir ein Gerät mit einer
    für unsere
    Hände geeigneten Tastatur. Einer ausreichend große Tastatur, die den
    vollen
    Einsatz unserer zehn Finger gestattet. Nur so erreichen wir die
    nötige
    Schnelligkeit und Funktionalität. Zusätzlich brauchen wir ein
    handliches
    transportables Gerät, daß vielerlei Funktionen zu integrieren in der
    Lage ist.
    Das könnte alles ein Laptop leisten, aber wer möchte immer seinen
    Koffer
    mitschleppen, wenn er die Möglichkeit hat, einen kleinen aufklappbaren
    und
    leistungsfähigen Alleskönner in seiner Westentasche zu
    transportieren.
    Das
    Handy ist zur verbalen Kommunikation und als Kamera
    hervorragend geeignet sowohl
    was das handliche Format und die Mobilität
    anlangt.
    Aber vollkommen u n z u r e i c h e n d, um unterwegs den Zugriff zum
    globalen Netz zu gewährleisten, von F i l m e n, Spielen und anderen zukünftigen
    Anwendungsmöglichkeiten (Stichworte wie mobiles Arbeiten; Entwerfen von Plänen,
    Bauanleitungen, Reden, Manuskripten,
    Börsengeschäften, Videokonferenzen etc.)
    ganz zu schweigen.

    In summa:

    Wenn
    es das Seamless - Zauber - Gerät nicht
    gäbe, müsste man es erfinden.
    (siehe:S-XGen: Die Zukunft des
    Smartphones?
    [url]www.areamobile.de/news/5977.html?[/url])

    Das
    Smartphone im
    Allgemeinen ist die gelungene und vollbrachte Synthese von
    Funktionalität,
    Handlichkeit, Mobilität und Nutzung der gewaltigen Möglichkeiten des Internets
    von jedem Menschen auf der Erde und zu jeder Zeit.

    Das
    Smartphone - als das
    eigentliche und personalisierte Schlüsselgerät zwecks einer
    Verbindung von
    Mensch zu Mensch und der Verbindung (via Internet und
    Satellitenkommunikation)
    eines Individuums mit dem ungeheuer großen
    Informations-Reservoir des sich
    ständig wandelnden und wachsenden
    Gedächtnisspeichers der Menschheit, das eine
    neue Stufe des Bewusstseins und der
    menschlichen Entwicklung
    ermöglicht.

    Nicht der Laptop und nicht das Handy,
    sondern das so genannte
    Smartphone wird das Symbol des mobilen Internet-Zeitalters werden.

    Das
    Smartphone wird demzufolge das Handy
    beerdigen bzw. verdrängen und dessen
    gewaltigen globalen Siegeszug beerben.
    All die großen Handy-Firmen, die diese
    Möglichkeiten verschlafen werden hinweggefegt
    werden. Wer zu spät oder gar
    nicht auf diesen Pfad kommt, den bestraft das Leben und er landet auf dem Müll
    der Geschichte."
    Dieser Beitrag ( Nr.: 25.317.656 )
    wurde zuerst verfaßt für
    das
    Seamless-wallstreet-online-Forum.


    Der geniale dreigliedrige
    Klappmechanismus (die sogenannte "heilige
    Dreifaltigkeit" :-) - der nicht nur
    einem James Bond gefallen würde - ist ein
    eingetragenes US-Patent (United
    States Patent 6,825,832
    siehe:

    [url]http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO1&Sect2=H?[/url] ) der
    Firma
    Vercel, das im März 2006 für 1,2 Millionen Dollar von der Firma Seamless
    Wi-Fi,
    Inc. (OTCBB: SLWF) übernommen wurde.

    Im Gegensatz zum SGH-P9000 von
    Samsung
    passt das Original - das Seamless- Smartphone
    S-X-GEN - in j e d e
    Jackentasche! ?

    Also: Die Zukunft des mobilen Fernsehens wird dem Smartphone
    gehören.
    Aber - welchem?


    Gruß

    Yorick.

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