Wer sich einen Virus auf dem Smartphone einfängt, sollte bei diesem "Glück" anfangen, Lotto zu spielen. Obwohl eine Bedrohung durch Malware auf mobilen Endgeräten kaum existiert, rüsten die Unternehmen bereits auf. Trend Micros Schutzsoftware Mobile Security will einer möglichen Überschwemmung im nächsten Jahr vorbeugen.
Nach vermeintlichen Virenattacken und unzähligen entsprechenden Antivirus-Lösungen kommt jetzt auch die Firewall aufs Handy. Trend Micro's Mobile Security 3.0 soll Windows Mobile 5- und Symbian 9.1-Smartphones und PDAs gegen ungewollte Zugriffe und unerklärlichen IP-Verkehr schützen. Der Hersteller geht davon aus, dass angesichts ihrer Marktanteile und der Wachstumsraten diese beiden Systeme am stärksten von kommenden Bedrohungen betroffen sein werden. Die reale Gefährdung ist übrigens noch äußerst gering, echte Schädlinge für Smartphones sind derzeit kaum im Umlauf und werden allenfalls unter Laborbedingungen getestet. Trend Micro's Security Director Todd Thiemann glaubt dennoch an die Verschwörung der möglichen Malware-Programmierer gegen Smartphone-Nutzer und untermauert die Daseinsberechtigung seines neuen Produkts mit Statistiken: zwei Millionen Programmierer seien bei forum.nokia.com registriert, 650.000 in einschlägigen Developer-Communities für Windows Mobile wie MSDN - alles Virenschreiber? Laut Thiemann jedenfalls potenziell: "Die Malware-Community fletscht bereits die Zähne und lernt, wie man für diese Geräte Schadsoftware programmieren kann."
Bevor Thiemanns Befürchtungen sich bewahrheiten, ist es wahrscheinlich noch ein langer Weg für die bösen Skript-Kiddies. Derzeit sieht selbst er eine Bedrohung allenfalls für Smartphone-Gruppen, die via WiFi auf Unternehmensanwendungen oder Intranets zugreifen. Allerdings sind die Daten auf Telefonen und Smartphones für Hacker äußerst interessant: hier finden sich detaillierte Informationen über die Persönlichkeit eines Nutzers, sein Terminkalender und seine Kontakte. Schadsoftware könne (potenziell!) das Verhalten eines Nutzers ausspionieren, ungefragt teure Premium-SMS versenden oder selbst das Mikrofon des Telefons zum Abhören von vertraulichen Gesprächen nutzen.
Trend Micro's Mobile Security 3.0 für Windows Mobile ist ab sofort für 35 US$ verfügbar, die Symbian-Version wird Anfang 2007 auf den Markt kommen. Ein Jahr Updates und Service sind im Preis inbegriffen. Ob sich viele Nutzer für den zugegebenermaßen nicht besonders hohen Preis für ein Mehr an Sicherheit entscheiden, obwohl es derzeit keine echte Bedrohung gibt, darf man bezweifeln. » War es wirklich so schlimm ? McAffee erklärt 2006 zum Jahr der Viren » Fortinent: Jede zweite MMS ist verseucht » Cardblock.A: Symbian-Virus legt Smartphones lahm » Mehr Viren-News im Smartphone-Channel
Es zeigt ja links oben an, ob er gerade eine GPRS/UMTS-Verbindung aufgebaut hat
(durchgezogene Pfeile unterhalb Anntennen-/3G-Symbol). Bei Verkehr verwandeln
sich die durchgezogene Linien in gestrichelte. Dann hast du offiziell Traffic.
Eigentlich sollte man dann unter "Verbindungsmanager" dann die Applikation
sehen, welches dies verursacht, war aber bei mir leer.
Bez. Neustart/Reset:
Ein normaler Reset löst natürlich bei einer installierten Software das Problem
nicht, nur ein sogenannter Hard-Reset, wo du alle Einstellungen und installierte
Software verlierst.
Wo hast du denn das Poblem beim Nokia N80 gesehen? Wundere mich aucdh bei mir
über Kostenpunkte in meiner Mobilfunkrechnung. Geht bei Reset nicht alles
verlohren?
So weit hergeholt ist diese Bedrohung nicht und ich wäre froh gewesen, wenn ich
eine Möglichkeit gehabt hätte, eine Firewall auf meinem N80 gebrauchen zu
können: Nachdem ich etliche Themes und verschiedene Software zum Ausprobieren
auf mein neues Handy geladen hatte, zeigte mir mein Handy konstant Webtraffic
an. Im Verbindungsmanager wurde nichts angezeigt. Auch ein Neustart hatte nichts
gebracht: Kaum verging eine Minute ging der Traffic wieder los (ohne
aufzuhören). Erst ein Hardreset löste dieses Problem.
Als Lösung werde ich
jetzt einfach vorsichtiger Software installieren anstatt Geld für eine Firewall
ausgeben. ;-)
Das sieht für mich wie eine Personal Firewall aus, diese sind aber eigentlich
unnütz, weil sie auf einer völlig anderen Schicht des Netzwerkmodels (vermute
bei Smartphones ist es ähnlich wie beim PC) und wenn ein Virus sich einer
tieferen Schicht bedient kann die PFW nicht ausrichten, genauso könnte der Virus
auch die Anzeige des Datenverkehrs unterdrücken und dann merkt man es nur an der
Rechnung.