Für die kommenden zwei Jahre rechnet Vodafone mit einem geringen Wachstum. Demnach werde die Kundenzahl von derzeit knapp 30 Millionen auf 32 Millionen Teilnehmer ansteigen. Die Gewinne sollen hingegen im Datengeschäft realisiert werden.
Für die nächsten zwei Jahre rechnet Vodafone mit einem eher geringen Zuwachs im Kundensegment. Nach Angaben des Handelsblattes wolle der zur Zeit zweitgrößte deutsche Netzbetreiber seine Teilnehmerzahl bis März 2009 auf 32 Millionen erhöhen, zum Ende des Geschäftsjahres (bis März 2007) werden knapp 30 Millionen Nutzer erwartet. Grund dafür sei die Sättigung des Marktes von mehr als 100 Prozent - rechnerisch besitzt jeder Deutsche mindestens ein Handy. Somit besteht nur noch die Möglichkeit, sich bei der Konkurrenz zu bedienen, allerdings ist diese Art der Kundengewinnung sehr kostenintensiv.
Vodafone baut Datengeschäft aus: Mit dem Blackberry 8100
Deshalb beschränken sich die Anbieter vorwiegend auf die Steigerung des Umsatzes. Da Minutenpreise jedoch immer billiger werden, bleibt vor allem der Ausbau im Daten-Geschäft. Vodafone rechnet damit, dass bis März 2009 rund 45 Prozent seiner Kunden den Datendienst UMTS nutzen. Beim Kundenwachstum liegt derzeit E-Plus ganz vorn. Der drittgrößte deutsche Netzbetreiber konnte vor allem auf Grund seiner Kooperationen mit SIMonly-Anbietern zulegen. Im dritten Quartal kamen 363.000 neue Kunden hinzu, damit erhöhte der Netzbetreiber seine Nutzerbasis auf 12,21 Millionen Teilnehmer. Das Wachstum war im Branchenvergleich überdurchschnittlich: insgesamt stieg der Umsatz um sechs Prozent auf 760 Millionen Euro, der EBITDA verbesserte sich um 46 Prozent auf 248 Millionen Euro. Nach Eigenaussage erhöhte sich der Marktanteil des Mobilfunkbetreibers von 13,3 Prozent auf 14,8 Prozent.
Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass Vodafone sehr viel Geld mit
Contentangeboten verdient. Davon Können die anderen Netzbetreiber nur träumen,
vor allem E-Plus.
Und nicht vergessen darf man, wie dies zu stande kommt. Durch gebrandete
Handies, wobei auf die Dummheit der Nutzer spekuliert wird. Alleine schon die
Tatsache, daß die Tastenbelegung des Live Portals nie verändert werden kann,
zeigt ganz deutlich, daß Absocke hier ganz groß geschrieben wird. 10 Millionen
"verdrücker" bringen viel Geld. Aber, und deshalb kurzfristig gedacht -
sie kosten KKunden. Habe genau aus diesem Grund unseren Rahmenvertrag gerade zu
O2 gewechselt. Bin es leid, 30-40 Euro pro Handy zu zahlen, nur weil mal ein
Mitarbeiter die Tastensprerre vergessen hat..
Nie wieder Vodafone.