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Autor: AreaMobile Redaktion | 19.12.2006 - 15:55 | (4)

Nokia: Das Handykonzept für die Zukunft

Im Rahmen der Hausmesse Nokia World präsentierte Nokia dem Fachpublikum seine Vision des Handys der Avantgarde. Neben chamäleonartigen Änderungen der Hüllenfarbe sollen kontextsensitive Touchscreenoberflächen das Aussehen und die Bedienung des Endgeräts beeinflussen. Wir haben Bilder, Technologien und Impressionen herausgefiltert.

Nokia: Das Handykonzept für die Zukunft

Nokia wird seiner Rolle als Marktführer in regelmäßigen Abständen gerecht: Innovationen werden im Monatszyklus verkündet, wirklich reif ist der Zeitgeist für manches möglicherweise noch nicht. In einer Videopräsentation auf der Hausmesse Nokia World zeigte das finnische Unternehmen dem Fachpublikum, wo es mobile Kommunikation in einem überschaubaren Zeitraum der Zukunft sieht - telefoniert wird in dem Filmchen, das man in zwei Teilen (1,2) bei YouTube herunterladen kann, allerdings nicht.

Nokia Inspire Senses Designkonzept Zukunft

Alles fließt: die Bedienoberfläche denkt mit

Denn die schnöde Sprache gerät beim Designkonzept der Finnen in den Hintergrund. Video- und Bildmessaging, gepaart mit zentimetergenauer GPS-Positionierung sind die zeitzonenübergreifenden Kommunikationsmittel der Zukunft. Damit man nicht ständig über seinem Display brütet, wo man die Galeriefunktion aufrufen kann, wird sich das User Interface dem Kontext anpassen. Über Touchscreens werden Inhalte hin und hergeschoben, an andere Endgeräte versandt oder in ihrer Farbe angepasst - rollten dann noch SMS als Holzkugel aus dem Handy, würde das an Science Fiction mit Tom Cruise in der Hauptrolle erinnern.

Nokia Inspire Senses Designkonzept Zukunft

Küsschen: zwei Handys tauschen Daten aus

RFID-Chips machen das Flirten leichter und Bluetooth für Nokias Sensor-Software überflüssig. Eine einfache Berührung der Handys reicht, um eine vCard auszutauschen; fürs Geschäftsleben vielleicht ganz praktisch, aber sehr nachteilbehaftet, wenn man aus Versehen seine persönlichen Daten preisgibt. Das Handy wird Teil des emotionalen Ganzen: statt klapprige Akkudeckel zu wechseln, fotografiert man nur noch ein Motiv seiner Wahl, passt die Farbe des Bildes seiner Stimmung an und projiziert das Ergebnis auf die Hülle seines Handys. Flexible Displaytechnologie machts möglich (vgl. Designstudie "888").

Das Fazit der schönen neuen Welt: das globale Dorf wächst übers Handy zusammen, die Nutzer sind jederzeit an jedem Ort auffindbar, geben freimütig ihre Daten preis und definieren ihre Individualität über Fotos und Blogeinträge. Einziger Unterschied zum heutigen Tage: man wird sein Handy wie Commander Data bedienen müssen.

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Kommentare
  1. 02.10.10 16:37 Dr. House (GURU)

    Is was dran, danke :-)

  2. 02.10.10 12:16 Birk (Expert Handy Profi)

    @Dr. House

    Ich gebe Dir recht bei "Firlefanz" und bei "Nokia sollte versuchen die Kurve zu kriegen", aber das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

    Wenn Nokia das das Geld und die Ressourcen der Firlefanz-Forschung in die konkrete Entwicklung des Smartphone-Bereichs stecken würde, würde das auch nichts ändern.

    Nokias Probleme sind struktureller Natur bzw. liegen in den Entscheidungen des Managements, mit mangelnden Ressourcen/Geld hat das nichts zu tun.

  3. 02.10.10 11:23 Macianer (Gast)

    Stimme Dir voll und ganz zu.

  4. 02.10.10 11:18 Dr. House (GURU)

    Anstatt sich über derartigen Firlefanz gedanken zu machen, sollte Nokia mal wieder versauchen die Kurve zu kriegen, sonst ist der Zug bald abgefahren!

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