Im Zuge der CES hat Sony Ericsson zwei neue Modelle vorgestellt, die bereits seit einiger Zeit im Netz bekannt sind. Mit dem W200 zeigt das Joint Venture ein Walkman-Handy für die schmale Brieftasche, zum W880 wollte sich der Hersteller jedoch kaum äußern.
Im August 2005 brachte Sony Ericsson mit dem W800i das erste Modell der Walkman-Reihe auf den Markt, mittlerweile konnte sich die Serie auf dem Markt profilieren und steht für Musikgenuss im Lifestyle-Format. Während die Geräte bislang im oberen Preissegment zu finden waren, geht das Joint Venture mit dem W200 einen neuen Weg. Auf Highend-Komponenten wurde weitestgehend verzichtet, stattdessen konzentriert man sich mit dem preiswerten Einsteiger auf die Musikwiedergabe.
Optisch erinnert das Mobiltelefon an das Ursprungsmodell W800, technisch spielt es allerdings in einer anderen Liga. Da der MP3-Player im Vordergrund steht, spielt der Speicher eine tragende Rolle. Dass intern nur 27 MByte verbaut sind, passt nicht unbedingt zum Konzept der Modell-Reihe, dafür können M2-Karten verwendet werden; im Lieferumfang liegt bereits eine 128 MByte Komponente bei. Wem das nicht reicht, der kann sein W200 auf bis zu zwei GByte aufrüsten. Wem die immer gleiche Leier auf die Nerven geht, kann Musik auch über das UKW-Radio konsumieren. Ansonsten hat das Handy wenig zu bieten: Das Display erinnert mit 128x160 Pixeln und 16 Bit Farbtiefe an das mittlerweile drei Jahre alte T610, die VGA-Kamera ist höchstens für Schnappschüsse geeignet, Bilder in abzugfähiger Qualität lassen sich mit ihr nicht erstellen. Auch beim Datentransfer wird gespart, so können Informationen nur via Infrarot und Datenkabel übertragen werden, auf Bluetooth wurde verzichtet, was vor allem Nutzer von BT-Headsets verärgern dürfte.
Dafür ist das W200 mit Maßen von 99x47x18 mm kompakter als seine Vorgänger, das Gewicht liegt bei 85 g. Wichtig ist bei intensiver Nutzung der Musikwiedergabe auch der Akku, schließlich möchte man sein Handy nicht täglich mit der Steckdose verbinden müssen. Hier kann der schicke Einsteiger überzeugen, denn im Standby hält das Handy rund 420 Stunden aus, die maximale Gesprächszeit wird mit 360 Minuten angegeben. Laut Hersteller kann bis zu 15 Stunden Musik gehört werden, ohne den Akku zwischendurch aufzuladen. Angekündigt wird das Sony Ericsson W200 für das zweite Quartal, ein Preis ist nicht bekannt.
Auch über die zweite Neuvorstellung hatten wir bereits im Vorfeld berichtet. Über das W880 alias AI kursieren bereits seit geraumer Zeit Gerüchte im Netz, offiziell meldete sich Sony Ericsson bisher noch nicht zu Wort. Auch jetzt hält man sich mit Informationen weitestgehend zurück. Derzeit steht fest: Das W880i ist ein flacher Barren mit UMTS-Connectivity, wahrscheinlich kann auch via HSDPA gefunkt werden. Die Kamera-Auflösung liegt vermutlich bei zwei Megapixeln, die 3,2 MPixel-Komponente fällt wohl der geringen Tiefe des Geräts zum Opfer. Aussagekräftige Fotos von Seiten des Herstellers sind bisher nicht vorhanden, dennoch sind im Netz bereits interessante Bilder des W880 aufgetaucht.
Wann Sony Ericsson das W880i in den Handel bringt, ist nicht bekannt, alledings wurde die erste Jahreshälfte in Aussicht gestellt. Mit dem Barren plant das japanisch-schwedische Joint Venture an die Erfolge früherer Walkman-Modelle anzuschließen, inzwischen wurden weltweit 15 Millionen Geräte der Serie verkauft.
Das W220i sieht ein wenig aus wie ein Motorola E398, nur ein wenig weniger
klobig. Ob sich das durchsetzen wird, ist fraglich. In letzter Zeit ist die
Tastenverarbeitung bei SE schlechter geworden.