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Autor: Frank Kabodt | 25.01.2007 - 13:57 | 0

T-Com VoiceIdent: Spracherkennung ersetzt PIN-Eingabe

T-Com hat mit VoiceIdent ein neues System vorgestellt, mit dem sich Nutzer anhand ihrer eigenen Stimme authentifizieren können und somit die Eingabe einer PIN oder TAN unnötig wird. Besonders interessant ist der Service auch für mobile Endgeräte.

T-Com VoiceIdent: Spracherkennung ersetzt PIN-Eingabe

Die T-Com bietet in ihrem Geschäftsbereich Festnetz/Breitband ab sofort die Authentifizierung via VoiceIdent. Das Programm erlaubt den Zugriff auf verschiedene Funktionen dank Stimmerkennung, die Eingabe eines Passwortes wird somit überflüssig. Nachdem die Stimme als Datensatz erfasst wurde, dient sie in Zukunft als Schlüssel für Online-Banking und Bestellungen. Ein wesentlicher Vorteil biometrischer Daten ist der Sicherheitsfaktor: Im Gegensatz zu PINs, Passwörtern und TANs kann die eigene Stimme weder verloren, entwendet oder vergessen werden.

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Fingerabdruck-Scanner des Pantech PG6200

Bei der Anmeldung gibt das Dialogsystem zufällig erzeugte Ziffernfolgen vor, die der Anrufer anschließend wiederholen muss. Während er die Zahlen nachspricht, wird die Stimme als biometrische Größe analysiert, das System erstellt daraufhin einen Stimmabdruck in kodierter Form. Bei jedem Anruf fragt VoiceIdent verschiedene Zahlenfolgen und vergleicht die Stimme mit bereits hinterlegten Mustern; fremde Sprachabdrücke werden abgewiesen. T-Com wird das System zunächst ausschließlich Geschäftskunden in den Bereichen Bankwesen, Versandhandel, Transport und Logistik sowie von Sicherheitsdienstleistungen anbieten. Wann ein vergleichbarer Service auch für Mobiltelefone zur Verfügung steht und damit die Eingabe der PIN ersetzt, ist noch nicht bekannt. Technisch wäre die Implementierung eine Kleinigkeit, zudem steht auch eine Vielzahl von anderen biometrischen Eingabemöglichkeiten zur Verfügung. So werden in Asien bereits Handys mit Fingerabdruck- oder Iris-Scanner verkauft. Hierzulande wird man sich vermutlich noch eine Weile mit dem Zahlenwirrwarr begnügen müssen.

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