Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
Autor: Rene Melzer | 16.02.2007 - 08:42 | 0

Mobilfunkausrüster warnen vor Dateninfarkt

Heutige Mobilfunknetze sind nach einhelliger Meinung von Netzbetreibern und Mobilfunkausrüstern der Zukunft nicht gewachsen. Insbesondere das schnelle Wachstum in den Schwellenländern stellt die Versorger vor neue Herausforderungen. Die große Frage während der 3GSM war, wie man diese Entwicklung bewältigt.

Mobilfunkausrüster warnen vor Dateninfarkt

Das explosionsartige Wachstum der Nutzerzahlen und neue Breitbanddienste stellen die Netzbetreiber in Zukunft vor neue Risiken und Herausforderungen. Bis zum Jahr 2015, so geschätzt man, wird sich die Zahl der Mobilfunk-Kunden auf 5 Milliarden Nutzer verdoppeln, der Datenverkehr sogar verhundertfachen.

Der künftige Chef von Nokia-Siemens-Networks, Simon Beresford-Wylie, stellte dann auch am Donnerstag die alles entscheidende Frage: "Wie in aller Welt bringen wir diese Masse von Daten so durch die Netze, dass es sich rechnet?" Das sei die Frage, die sich die Branche stellen muss. 95 Prozent des Wachstums werde in Schwellenländern stattfinden. Dieser Trend erfordert ein Umdenken bei den aktuellen Geschäftsmodellen. Passen sich die Mobilfunkbetreiber nicht an, sei ihre Existenz bedroht. Auch die Netzwerkausrüster müssten verstärkt in Forschung und Entwicklung investieren. Im Klartext bedeutet das, die Betreiber müssen mehr anbieten, als reine Telefonie, denn mit Sprachminuten alleine lässt sich selbst im reichen Europa kaum noch Gewinn machen. Noch weniger ist es in Märkten mit ohnehin niedrigen Preisen und einem harten Wettbewerb.

Weiterhin wurde betont, dass sich auch sogenannte 3G-Standards wie UMTS nicht für einen massiven Datenverkehr eigenen. Daher wachse der Bedarf an einer nächsten Generation, 4G, die UMTS mit anderen Übertragungstechniken verbinde, etwa WIMAX. Denn die Zukunft der Branche wird in der "nahtlosen Mobilität" für den Nutzer gesehen. Doch der beste Netzausbau kostet nur, wenn die Kunden nicht bereit sind den Service auch zu nutzen. Dabei seien die Mobilfunk-Nutzer durchaus an Datendiensten interessiert, die Frage ist nur, "wieviel die Kunden dafür ausgeben wollen". Eine Lösung aus der Lücke zwischen Angebot und Nachfrage soll Werbung auf dem Handy schließen. Denn Internet-Konzerne wie Google oder Yahoo "machten erfolgreich vor, wie man Geld mit Werbung verdient."

Kommentar schreiben
  1. Du bist nicht dabei?
    Werde Teil der Community
    Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
    Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
    Benutzername:
    Hinweis: Da Du nicht angemeldet bist, kannst Du hier einen alternativen Namen angeben.
    Titel: (optional)
    Kommentar:
    Bitte gib hier die Buchstaben vom nebenstehenden Bild ein.
 
Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

 
Aktuelle Handys im Test
LG Prada 3.0 Test Black is beautiful
Samsung Galaxy Xcover Test Harter Kerl mit schlappem Akku
Archos 80 G9 Turbo Test Viel Power für wenig Geld
Asus Transformer Prime Test Vier gewinnt
Nokia Lumia 710 Test Billig-Windows Phone ohne große Schwächen
Weltbild-Tablet im Test Android-Tablet für 160 Euro