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Autor: AreaMobile Redaktion | 13.03.2007 - 12:41 | 0

HTC Panda aka P6300 kommt weder mit EDGE, HSDPA oder 3G

Gerade mal einen Tag sind die Informationen über den Slider P5550 alt, da tauchen schon die nächsten Einzelheiten über ein weiteres Gerät aus dem Hause HTC auf. Diesmal zum P6300, ein PDA das komplett ohne Tastatur auskommen muss und nicht nur bei der Connectivity zu aktuellen Geräten etwas hinterherhinkt.

HTC Panda aka P6300 kommt weder mit EDGE, HSDPA oder 3G

Quantität statt Qualität - ein Slogan, der ganz so krass zwar nicht auf HTC zutrifft, bei der Anzahl an Geräten die der Hersteller aus Taiwan für 2007 ankündigt rückt man dem Satz allerdings in gefährliche Nähe. Erst einen Tag alt sind die Informationen zum Smartphone-Slider P5550 (oder doch P5500?), da sickern bereits weitere News durch. Diesmal zum PDA-Phone P6300, der bisher unter dem Decknamen Panda gehandelt wurde und somit dann die Nummer Neun der zu veröffentlichten HTC-Geräte wird.

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PDA-Phone P6300 -
nicht gerade spektakulär

Der Codename Panda hätte hier allerdings nicht treffender gewählt werden können, denn der Panda an sich ist ein träger und gemütlicher Bär, der am liebsten in den Bambuswäldern chinesischer Provinzen sitzt. Und auch der P6300 mag es lieber ein wenig langsamer, denn bei der Verteilung der Standards zur Datenübertragung, hat dieses PDA-Phone wohl gerade Winterschlaf gehalten. Man findet weder HSDPA, noch EDGE und auch eine 3G-Kompatibilität ist unauffindbar. Für GPRS und ein Bluetooth 2.0-Profil hat es dann zwar doch noch gereicht aber mit aktuellen Geräten und vor allem, neuen Geräten, wird der P6300 seine Probleme im Wettkampf haben. Gefunkt wird über die drei GSM-Frequenzen 900, 1800 und 1900 MHz, womit auch das Einsatzgebiet Europa geklärt sein dürfte.

Mit 129x70x18 mm und einem Gewicht von 160 Gramm gehört dieses PDA-Phone auch nicht gerade zu den handlichen Fliegengewichten, dafür bekommt der User aber auch einen 3,5 Zoll großen Touchscreen mit 16 bit Farbtiefe, der auch wirklich notwendig ist, denn auf eine Tastatur hat man ebenfalls verzichtet. Das Herzstück bildet ein Samsung SC32442 Prozessor mit einer beachtlichen Taktrate von 400 MHz und der interne Speicherplatz wurde mit 256 MB ROM und 64 RAM festgelegt. Erweitert werden kann sowohl über MMC-, SD- als auch SDIO-Karten. Völlig unverständlich ist die Wahl von HTC, das alte Windows Mobile 5-Betriebssystem in das neue Gerät einzubauen, obwohl bis zur angepeilten Markteinführung das neue Windows Mobile 6 eigentlich bereits erhältlich wäre. Positiv zu erwähnen sei dann doch noch das eingebaute GPS-Modul und für alle Entertainmentsüchtigen die 2 Megapixelkamera: so kann man sich durch unbekannt Gefilde führen lassen und mit der Kamera Bilder der neuen Eindrücke schießen, die dann über WiFi per E-Mail direkt an die Zuhausegebliebenen geschickt werden können.

Beim Akku hat sich HTC für eine 1300 mAh starke Li-Ionen-Batterie entschieden, die eine Dauergesprächszeit von bis zu acht Stunden gewährleistet. Zwar gibt es noch keine genauen Angaben zum Einführungspreis wenn das P6300 im zweiten Quartal veröffentlicht wird, wirklich teuer dürfte es aber nicht werden. Falls doch, erscheint ein großer Erfolg vielleicht eher unglaubwürdig.

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