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Autor: Frank Kabodt | 09.05.2007 - 12:01 | 0

MFD und ARD kooperieren beim mobilen Fernsehen

MFD hat mit der ARD einen weiteren Fernsehsender in sein watcha-Programm geholt, dadurch sind für den Endkunden ab sofort fünf Kanäle verfügbar. Wirklich attraktiv wird das Angebot dadurch allerdings nicht, zu hoch sind die Kosten sowohl für die Nutzung, als auch für kompatible Endgeräte. Nur ein massiver Ausbau der TV-Inhalte könnte den bislang ausbleibenden Erfolg des Services herbeiführen.

MFD und ARD kooperieren beim mobilen Fernsehen

Der MobileTV-Anbieter MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland) ist eine Kooperation mit der ARD eingegangen und sendet künftig die Inhalte der Fernsehanstalt in voller Länge auf Handys, die den Übertragungsstandard DMB unterstützen. Ab sofort stehen den Nutzern insgesamt fünf Sender - ARD, ZDF, MTV Music, N24 und ProSiebenSat.1 Mobile - zur Verfügung. "Zusammen mit der ARD als neuen Programmpartner steigern wir die Attraktivität von MobileTV in Deutschland deutlich", so Dr. Jens Stender, Geschäftsführer von MFD. Seiner Meinung nach gehöre Das Erste als reichweitenstarkes Vollprogramm in das mobile Fernsehen. Daher freue man sich ganz besonders, dass die Kooperation zustande gekommen sei.

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Bereits im Juni 2006 hatte MFD mit seinem TV-Dienst watcha das erste kommerzielle DMB-Angebot in Deutschland gestartet. Obwohl mittlerweile die Service-Provider debitel und mobilcom sowie der Discount-Anbieter simply als Vertriebswege gewonnen wurden, wartet das Unternehmen seitdem auf den finanziellen Erfolg. Ein wesentliches Problem von watcha ist die nach wie vor geringe Bandbreite an TV-Inhalten, denn auch mit fünf Kanälen ist das Angebot für den Verbraucher kaum attraktiver. Während man bei debitel und Co. eine monatliche Grundgebühr für die Nutzung der Inhalte bezahlen muss, bietet MFD seinen Kunden ein besonderes Angebot: Für einmalig 99 Euro erhält man das Life Long Abo und kann den Service lebenslang konsumieren, ohne erneut dafür in die Tasche greifen zu müssen. Auch wenn es sich um eine Einmalzahlung handelt, werden sich die Endkunden von der Höhe des Betrages leicht abschrecken lassen. Daher ist es dringend notwendig, dass der Anbieter sein Programm stetig erweitert und für den Nutzer interessanter macht.

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