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Autor: Andreas Seeger | 29.05.2007 - 13:19 | (2)

Shift: Es muss nicht immer iPhone sein!

Die Einhand-Bedienung eines Touchscreen-Handys ist nicht immer möglich, oft muss der Stylus zu Hilfe genommen werden um kleinere Elemente präzise anzusteuern. Mit dem bald erscheinenden iPhone versucht Apple diese Problematik mit Bewegungsgesten zu umgehen, Microsoft dagegen präsentiert einen bodenständigeren Ansatz: Shift.

Shift: Es muss nicht immer iPhone sein!

War vor einem Jahr die Touchscreen-Bedienung ein exklusives Merkmal von Smartphones und Handhelds, wird die tastenlose Bedienung zukünftig auch auf Standardtelefonen Einzug halten. Diesen Trend konnte man bereits auf der 3GSM 2007 in Barcelona anhand der Produktportfolios vieler Hersteller beobachten.

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Apple iPhone, Samsung SGH-F700, LG Prada: Lifestyle-Handys ohne Tasten für 2007

Doch die berührungsempfindliche Bedienung ist nicht immer einfach: gerade das präzise Ansteuern von Menüicons oder anderen Elementen artet ohne Stylus meist in fummelige Kleinarbeit aus. Mit dem Stylus muss wiederum die zweite Hand zu Hilfe genommen werden - eine bequeme Einhandbedienung ist mit einem Touchscreen-Phone in vielen Bediensituationen gar nicht möglich. Apple versucht dieses Handicap mit dem bald erscheinenden iPhone auf innovative Weise zu umgehen: laut Apple-Chef Steve Jobs kann man bei der Bedienung des Touchscreens an vielen Stellen auf Bewegungsgesten zurückgreifen, um spezielle Funktionen einer Anwendung aufzurufen.

microsoft shift system

Foto: Shift in der Praxis

Das klingt eher vage, und die Öffentlichkeit hat bisher nur eine äußerst kurze Kostprobe der neuen Apple-Bedienung zu Gesicht bekommen. Aber es muss ja nicht immer iPhone sein: auch beim Softwareriesen Microsoft macht man sich seine Gedanken um die bequeme Bedienung von Touchscreen-Endgeräten. Das unter dem Namen Shift im Rahmen der Konferenz Computer/Human Interaction 2007 vorgestellte Verfahren soll häufiges Zücken des Stylus verhindern, indem ein virtuelles Fadenkreuz auf dem Display eingeblendet wird, das eine Kopie der vom Finger bedeckten Fläche abbildet.

Die Ränder des Kreises bewegen sich dabei synchron zur Druckfläche des Fingers. So hat der Nutzer den Aktivierungspunkt in der Mitte des Fadenkreuzes immer im Blick und kann auch kleine Elemente auf dem Display präzise ansteuern. Ob und wann diese clevere Technologie Einzug in mobile Endgeräte hält, steht alledings noch in den Sternen.

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Kommentare
  1. 10.02.10 19:50 dahsjsgkxghksbkhgfkgdf\ (Gast)
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  2. 29.05.07 20:26 Anonymous (Gast)

    Interessante Technik! Nur das Design des "Fadenkreuzes" würde ich in eine
    normale maus mit einem Kreis unterhalb ändern. Der Kreis wäre dann die
    Auflagefläche für den Finger.

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