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Autor: Frank Kabodt | 13.06.2007 - 10:03 | 0

Vodafone: SIM-only Minutenpakete werden günstiger

Vodafone erhöht das Inklusivvolumen seiner SIM-only Minutenpakete. Darüber hinaus können die Kontingente jetzt auch für Fremdnetze verwendet werden, bislang war man auf das deutsche Festnetz sowie das Vodafone-Netz beschränkt. Vergleichsweise teuer sind hingegen noch immer die Preise für Folgeminuten.

Vodafone: SIM-only Minutenpakete werden günstiger

Minutenpakete sind per Definition eine preiswerte Alternative zum herkömmlichen Mobilfunkvertrag, wenn das Telefonieverhalten der Kunden monatlich konstant auf einem vergleichsweise hohen Niveau liegt. Je nach Wahl des Angebotes erhält der Nutzer gegen eine Grundgebühr eine feste Anzahl von Freiminuten, die für Sprach- und teils auch Videotelefonie verwendet werden können. Vodafone hat seine SIM-only Minutenpakete überarbeitet und die Kontingente für Sprachminuten erhöht. Das bisher kleinste Angebot mit 50 Freiminuten wird zehn Minuten aufgestockt, der Preis von 7,69 Euro auf 12,95 Euro erhöht. Dafür können die Minutenpakete jetzt auch für Fremdnetze genutzt werden, bislang waren ausschließlich Telefonate ins Vodafone-Netz sowie ins deutsche Festnetz enthalten. Der Minutenpreis liegt bei idealer Ausnutzung bei 22 Cent, Folgeminuten kosten 45 Cent.

Das Minutenpaket 120 ist für 22,95 Euro erhältlich, der Minutenpreis sinkt auf 19 Cent. Allerdings sind Folgeminuten ab der 121. Minute auch hier recht teuer, stolze 40 Cent verlangt der Anbieter für seine Dienste. Das 240er Minutenpaket wird für 34,95 Euro angeboten und ermöglicht einen Minutenpreis von 14,56 Cent. Folgeminuten kosten 35 Cent. Mit dem Minutenpaket 480 telefonieren Kunden bereits ab elf Cent (Folgeminuten 30 Cent) in alle Netze, der Grundpreis liegt bei 54,95 Euro. Wem das nicht reicht, kann sich für das Angebot mit 1200 Inklusivminuten entscheiden: Für monatlich 69,95 Euro telefoniert man ab sechs Cent, jedoch sind Folgeminute mit 25 Cent noch immer erheblich teurer als bei Discount-Anbietern. Bei allen Paketen verzichtet der Kunde auf ein subventioniertes Handy, die Vertragslaufzeit beträgt jeweils 24 Monate.

Im Vergleich mit Billiganbietern haben die neuen Produkte von Vodafone das Nachsehen. Während Kunden des Netzbetreibers für einen Festpreis von 22,95 Euro im Monat 120 Inklusivminuten erhalten, zahlt man bei der preiswerten Konkurrenz für den gleichen Umfang bei einem Minutenpreis von 14 Cent nur 16,80 Euro. Ein großer Nachteil von Minutenpaketen: Der Fixbetrag wird auch verrechnet, wenn das Inklusivvolumen nicht vollständig genutzt wurde. Dadurch steigt jedoch der durchschnittliche Minutenpreis. Ebenso wie bei den Zusatzminuten verlangt Vodafone für eine Kurznachricht einiges an Geld. Während beim Discounter eine SMS schon für 11 Cent verschickt werden kann, kostet sie beim Netzanbieter stattliche 20 Cent. Billiger wird es bei der Buchung von zusätzlichen SMS-Paketen, die vollständig ausgenutzt werden.

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