iPhone-Kunden werden mit ihrem mobilen Begleiter anfangs einer exklusiven Randgruppe angehören. Allein der Kaufpreis von 499 bzw. 599 US-Dollar, abhängig von der Kapazität des internen Speichers, wird für viele Interessenten die Schmerzgrenze bei weitem überschreiten. Wer sich davon nicht abschrecken lassen möchte und meint, Einmalzahlungen in dieser Höhe wären für ein Smartphone dieser Klasse gerechtfertigt, wird spätestens bei den iPhone-Tarifen ins Straucheln geraten, die jetzt von AT&T und Apple vorgestellt wurden.
Zusätzlich zum Anschaffungspreis erwartet den Kunden eine monatliche Grundgebühr zwischen 60 und 310 US-Dollar! Damit spielt der US-Netzbetreiber seinen Trumpf aus, das Gerät exklusiv zu vermarkten, die Kunden haben das Nachsehen. Die Angebote unterscheiden sich nach Neukunden, Familien-Paketen und Vertragsverlängerungen und enthalten unbegrenzte Internetnutzung, 200 Frei-SMS für alle Netze sowie Visual Voicemail: Nachrichten auf der Mailbox müssen nicht nacheinander abgehört werden, der Nutzer kann anhand von Daten über den Anrufer und die Sprechzeit entscheiden, welche Nachricht er zuerst hört. Jeder Vertrag beinhaltet ein Minutenkontingent, für 60 US-Dollar erhält der Kunde 450 Minuten, die während der Hauptzeit abtelefoniert werden können. In der Nebenzeit stehen zusätzlich 5.000 Freiminuten zur Verfügung. Wem das nicht reicht, kann sich für die Pakete mit 900 und 1.350 Minuten entscheiden, die Preise liegen bei 80 bzw. 100 US-Dollar und enthalten wärhend der Nebenzeit ein unbegrenztes Kontingent. Mehr Redefreiheit erhält man in den 2.000er, 4.000er und 6.000er Paketen, die Preise von 120, 170 und 220 US-Dollar liegen allerdings jenseits von Gut und Böse und werden Normalnutzer nicht ansprechen.
Wer das Glück hat, seine Familie mit einem iPhone auszustatten, zahlt für 700, 1.400 und 2.100 Freiminuten monatlich 80, 100 oder 120 US-Dollar plus 30 US-Dollar je Anschluss. In den Poweruser-Angeboten liegen die Preise für 3.000, 4.000 oder 6.000 Freiminuten bei 160, 210 oder 310 US-Dollar. Vertragsverlängerer können ihren alten Tarif weiterhin nutzen, zahlen für die Datenflatrate jedoch 20 US-Dollar zusätzlich. Und wer mit dem Kontingent an Inklusivminuten nicht zufrieden ist, kann es für 30 bzw. 40 US-Dollar auf 1.500 oder "unlimited" aufstocken. Die Aktivierung erfolgt über iTunes, die Anschlussgebühr für den Zweijahresvertrag beläuft sich auf 36 US-Dollar.
Ob Apple und AT&T mit dieser Preispolitik erfolgreich sein werden, stellt sich in den kommenden Wochen heraus. Hierzulande müssen Apple-Fans noch bis Ende des Jahres auf den Marktstart warten, bislang sucht der Hersteller wie in den USA nach einem Exklusivpartner, der den Vertrieb in Europa regelt.
Naja man wird sehen, was Vodafone (sofern sie die Verkaufsrechte erhalten) für
einen Preis nehmen. Deutlich günstiger dürft's ja wahrscheinlich nicht
werden.
Obwohl, das iPhone erscheint ja erst im Herbst in good old europe.
Wahrscheinlich sind die Verkaufszahlen dann so mies, dass Apple den Preis
einfach senken muss. Zumal die Konkurrenz auch nicht schläft.
Naja Naja ich glaub mal das iphone wird nicht floppen-.- aufgrund der
bedingunhgslosen Mac Fans, obwohl wie ich es finde es sich bei dem gerät um das
überbewerteste Stück Technik handelt was es gibt und nichtum das phone was allen
anderen handys um fünf jahren vorraus ist.
@anonymous: es ist nun mal wie es ist, und wer sich das iphone holt ist selber
schuld. gibt auf dem markt zig alternativen die eigentlich alles besser können
als das iphone (ok, das aussehen soll jeder für sich vergleichen). den akku kann
man nicht austauschen, man kann keine videos der speicher ist nicht erweiterbar
(bei 4-8gb nich so schlimm), keine Java engine!!!, keine sprachwahl etc etc. das
ist für mich kein handy. respekt zum mut von apple sowas auf den markt zu
bringen...
es wird auf jeden fall floppen.
ich glaub kaum dass viele leute bereit sind, so
viel geld für wenig leistung zu zahlen.
n95 bietet wenigstens was fürs geld!
Oh Gott... ich hoffe das iPhone floppt... Apple will das gleiche ja auch in
Deutschland durchziehen! Sollen Se das Ding doch für 1400€ verkaufen und gut...
P.S. zu meinem Kommentar vom 27.6.: Ich finde, dass künstliche Verknappung eine
echt widerliche Marketingstrategie ist! Warum regt das nicht mehr Leute auf?
"Nur ein Provider kriegt´s, die anderen gucken in die Röhre (hähä, ätsch),
damit wir trotz unseres nicht soo besonders smarten Smartphones unseren elitären
Nimbus ausleben können" > Das ist doch der Gedanke von Apple. Wer unbedingt ein
iphone will, aber seine Gier im Griff hat, sollte vielleicht abwarten, ob Apple
mit dem iphone in Europa schön auf die ***** fällt. Dann öffnen sie sich
vielleicht eben doch anderen Providern und es wird auf wundersame Weise
plötzlich ganz billig.. Die derzeitige iphone - Strategie von Apple zu
boykottieren, wäre gar nicht ganz verkehrt. Hier habe ich zufällig einen Test
gesehen: [url]http://golem.de/0706/53136.html[/url]