Motorola setzt seine negative Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2007 fort. Nachdem das Unternehmen schon zu Jahresbeginn mit sinkenden Umsätzen und Verlusten in Millionenhöhe zu kämpfen hatte, setzte sich die Entwicklung von April bis Juni weiter fort, der Verlust konnte gegenüber dem Vorquartal leicht verringert werden. Grund seien Umstrukturierungen und das schwache Handygeschäft.
Die wirtschaftliche Lage von Motorola sieht auch weiterhin nicht rosig aus, eher tiefrot. Das zweite Quartal in Folge hat der weltweit zweitgrößte Handyhersteller mit Umsatzrückgang und Verlusten in Millionenhöhe zu kämpfen. Bereits im Zeitraum Januar bis März dieses Jahres ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 580 Millionen US-Dollar auf 9,4 Milliarden US-Dollar zurück, zudem musste der Konzern einen Verlust von 181 Millionen US-Dollar ausweisen. Belastet wird das Ergebnis vorrangig durch Umstrukturierungen und weiterhin sinkende Absatzzahlen bei den Mobiltelefonen.
Von April bis Juni dieses Jahres sanken die Einnahmen um 19 Prozent auf 8,73 Milliarden US-Dollar (6,32 Milliarden Euro). Im Vorfeld hatte der Konzern 9,4 Milliarden US-Dollar erwartet, doch bereits in der letzten Woche wurden die Schätzungen nach unten korrigiert. Die sinkenden Umsätze führten mit einem Minus von 28 Millionen US-Dollar zum zweiten Quartalsverlust in Folge, im Vorjahreszeitraum lag der Überschuss bei 1,38 Milliarden US-Dollar, gegenüber dem Vorquartal konnte das Minus jedoch verringert werden. Grund für die schwachen Geschäftszahlen sei eine Umstrukturierung, die vor allem das Mobilfunk-Segment betrifft. Für das laufende Quartal erwartet Motorola-CEO Ed Zander kaum Veränderungen gegenüber dem Vorquartal. Seit Monaten leidet der US-Hersteller unter sinkenden Absatzzahlen im Handysektor. Der Marktanteil des ewig Zweitplatzierten sank im zweiten Quartal 2007 auf 13,5 Prozent, insgesamt verkaufte der Konzern 35,4 Millionen Endgeräte. Damit musste das Unternehmen erstmals seinen Platz mit dem koreanischen Konkurrenten Samsung tauschen, der zwischen April und Juni rund 37,4 Millionen Geräte absetzte.
Zumindest eine erfreuliche Nachricht können die US-Amerikaner noch verkünden. Nach eigenen Angaben wurden seit Herbst 2004 weltweit mehr als 100 Millionen Einheiten des Handymodells RAZR V3 verkauft, Neuvorstellungen wie das RAZR V8, das ab dem 20. Juli exklusiv bei T-Mobile erhältlich ist, sollen an die Erfolge anknüpfen.
Wer nur Aufbackbrötchen als Neuheiten verkauft und die Bugs inner Firmware und
Hardware nicht besieitgt braucht sich überhaupt nicht wundern! Ich verkaufe
diese Ami-Krücken extrem ungern!