T-Mobile hat die Preise für Apples iPhone offiziell mitgeteilt und zugleich für Aufregung gesorgt: Bei Intensivnutzung der Internet-Flatrate wird die Bandbreite erheblich gedrosselt, der Nutzer stolpert dann mit maximal 64 kBit/s durch das Internet. Sonst gab es bei den iPhone-Tarifen keine Überraschungen.
Die seit knapp einer Woche bekannten Tarife, mit denen T-Mobile das Apple iPhone ab dem 9. November 2007 auf den deutschen Markt bringt, wurden offiziell bestätigt. Damit bewahrheiten sich auch die monatlichen Fixkosten von 49, 69 oder 89 Euro, die bereits im Vorfeld von vielen potenziellen iPhone-Kunden als zu hoch beurteilt wurden. Abhängig vom Grundpaket erwartet den Nutzer eine weitere schlechte Nachricht: die Daten-Flatrate wird bei intensiver Nutzung gedrosselt.
iPhone bei T-Mobile mit
Daten-Drosselung
Datenblatt | Testbericht zum Apple iPhone
Zusätzlich zum Kaufpreis von 399 Euro und einer Anschlussgebühr von 25 Euro erwartet den iPhone-Kunden ein dreistufiges Tarifmodell: Im Tarif "Complete M" erhält man für monatlich 49 Euro 100 Inklusivminuten sowie 40 Frei-SMS. Wem das nicht reicht, greift zu "Complete L" für 69 Euro im Monat und kann 200 Minuten ohne Mehrkosten telefonieren und 150 Kurzmitteilungen versenden. Wird das Kontingent überschritten, zahlt man für jede weitere Minute 39 Cent und je SMS 19 Cent. Die gleichen Preise gelten für den kleineren Tarif. Richtig teuer wird es im Tarif "Complete XL" mit einer Grundgebühr von 89 Euro. Dafür telefoniert man auch 1.000 Minuten in alle Netze und verschickt bis zu 300 SMS. Folgeminuten werden mit 29 Cent verrechnet. Schlecht zu bewerten ist der Verfall von nicht genutzten Sprachminuten und Kurzmitteilungen am Monatsende.
Wer sich das iPhone wegen der erstklassigen Internet-Funktionen zulegt, sollte vor Vertragsunterzeichnung das Kleingedruckte lesen. Je nach Wahl des Tarifs wird der Zugang ab einem Datenaufkommen von 200 MB (Complete M), 1 GB (Complete L) oder 5 GB (Complete XL) auf maximal 64 kBit/s im Down- und 16 kBit/s im Upload gedrosselt. Allerdings gilt die Regulierung nur für Mobilfunknetz, die Nutzung von WLAN-Hotspots ist nicht eingeschränkt. Ohnehin werden iPhone-Kunden beim mobilen Internet nicht verwöhnt: Da Apple auf 3G-Funk verzichtet, surft man über EDGE mit maximal 220 kBit/s im Netz.
Ich glaube T-Mobile pokert ziemlich hoch, den ich habe vor drei Stunden mit
einem Kundenberater gesprochen, der mir in meinen bestehenden Max-Tarif das neue
LG KU990 für sage und schreibe 169,00 € bei Vertragsverlängerung angeboten hat.
Ich war eigentlich fest entschlossen am 9. das I-Phone zu erwerben, aber bei
diesen Zusatzgebühren bin ich davon jetzt doch abgekommen. Interessanter Weise
bietet T-Mobile als Alternative zum I-Phone das LG vollmundig an, (zumindest hat
das der Berater bei mir getan) und was ich in den letzten zwei Stunden über das
Gerät in Erfahrung bringen konnte, hat mich überzeugt. Ich denke nach meinen
Recherchen, könnte das LG ein echter I-Phonkiller werden. Ich hab es mir auf
alle Fälle bei 14 tägigem Rückgaberecht bestellt. Mal sehen was es kann. Für
mich wird es wahrscheinlich eine gute Alternative zum meiner Meinung nach völlig
überteuerten I-Phone darstellen. Ich empfehle jedem, der beim I-Phon noch zögert
sich das LG KU990 mal näher anzuschauen.
Da kennst du unsere heutige Gesellschaft aber schlecht...
Die Preise sind zwar
Wucher, aber gekauft wird das Teil trotzdem - als Massenmarkthandy ist das ja
auch nie gedacht gewesen, und genug Leute, die reich genug sind, um auf die 1600
€ in 2 Jahren zu sch... pfeifen, haben wir hier in D noch allemal...
Und
ob jetzt halb so viele Geräte zum doppelten Preis oder doppelt so viele Geräte
zum halben Preis verkauft werden... naja, wen interessierts?
Außer Apple, da
bei der ersten Version das Image vom IPhone als begehrenswertes Luxusobjekt
aufrecht erhalten wird - und Image ist bekanntlich für die I-Leute aus
Kalifornien alles... Der Erfolg hats ihnen ja schon oft genug bestätigt, kein
Mensch würde sich sonst einen MP3-Player mit so vielen Einschränkungen und so
schlechtem Sound kaufen nur weil das Design ganz nett ist wenn nicht "IPod"
draufstehen würde und das jeder (warum auch immer) für das einzig Wahre auf dem
Markt hält...
hab ich da richtig gelesen? der Kaufpreis mit vertrag kostet 399€ + 25€
anschlussgebühr....?
wer kann sich denn sowas leisten??? da bekommt ja für 1€
ein N95 oder K850i... also so wie der preis ist, würde sich das ding kaum einer
kaufen!
hat denn t-mobile kein mitspracherecht bei der marktstrategie? kann doch nich
sein, dass das iPhone als SOOOO kostbar fuer das unternehmen gehandelt wird,
dass blind gehorcht wird??
Ich bin T-Mobile Mitarbeiter ihr Nasen und T-Mobil kann für diesen Gebühren
wahnsinn nix!!!!
Appla schreibt uns vor wie wir das vermarkten sollen!! Ohne
subvent. und zu diesen spezialtarifen. ***** auf drecksapple ich bin froh das
ich mir von denen nix mehr hole!!! Bin auch sehr entäuscht das noch nicht mal
für uns MA irgendein Rabatt drinne ist. Naja wenn man schon im IT-Bereich keine
chance gegen IBM-PC´s hat muß man halt beim ICrap die Hand aufhalten!!! :-(
Schweineapple ist für mich gestorben.......
Was beim iPhone fehlt, ist das Augenmaß. Apple hat mit der eigenen Arroganz
jedes Maß - offenbar - verloren: Ein technisch veraltetes Gerät
(Multitouch-Display und gute Software sind nicht alles) im Beta-Stadium beim
umpopulärsten Anbieter zu Mondpreisen - und das nach der ersten Ernüchterung
nach den Erfahrungen in den USA - das muss floppen und bisher floppte es auch.
Das iPhone verkauft sich hierzulande wie Blei.
Die vielen Vorteile des
iPhones, die es theoretisch jetzt schon bieten würde, scheitern an maßloser Gier
und ferengigleicher Abzocke - Beispiel Roaming: Will ich im Ausland die
Google-Maps nutzen oder meine Mail abrufen, werden mich die Roaming-Kosten an
den Rand der Privatinsolvenz treiben. Aber auch hierzulande wird es nicht
besser, da die Freiminuten schnell weg sind und die SMS ebenfalls - und
Minutenpreise um die 30 Cent sind eine Dreistigkeit.
Von den Vorteilen der
Software und des Handlings zur Technik: Veraltet! Keine 3G Unterstützung,
"nur" eine 2MP Kamera und genügsame 8GB Shared Memory bei einem nicht
wechselbaren und - im Vergleich - eher mittelmäßigen Akku. Dazu hat das Display
eine recht niedrige Auflösung.
Überahupt: Das Ding ist nicht erweiterbar -
was ein echtes Problem ist: Da auf dem kleinen Ding ein "vollwertiges"
Betriebssystem läuft und dieses in gewisser Weise kompatibel mit den
Betriebssystemen für die "großen" Macs ist, bestehen auch viele Risiken -
insb. durch die Ignoranz von Apple mit Blick auf z.B. HTML-Mails oder fehlende
wirksame Schutzmöglichkeiten im Browser (Stichwort: Jailbreak). Ohne die
Möglichkeit echte Software nachzuinstallieren, nehme ich mir die Möglichkeit,
Security-Software zu installieren oder aber die Produktivität des iPhone zu
verbessern (z.B. einen Editor für Office-Dokumente etc.).
Das was Apple mit
dem SDK plant ist dagegen eher ein schlechter Witz... JavaScript und HTML um
schnöde und meist nutzfreie "Widgets" zu entwickeln: Super ! :-(
Apple
sollte meiner Meinung nach folgendes tun:
* Überdenken der
Vertriebsstrategie
* Überdenken der Softwarestrategie
* Aktualisierung der
Hardware: 3G Support und GPS Modul evtl. bessere Kamera und höher auflösendes
Display
T-Mobile sollte sofort folgendes tun:
* Anbieten mit 12 Monaten
Vertragslaufzeit
* Anbieten eines "Basic"-Tarifs bis maximal 30 EUR pro
Monat
* Subventionierung des iPhone um einen Preis knapp unter 200 EUR
anzustreben
* Verzicht auf Anschlussgebühr - zumindest bei langen Laufzeiten
*
Monatlicher Vertragswechsel gegen Gebühr (ca. 15 EUR)