Sony Ericsson erzielte im Gesamtjahr 2007 einen neuen Absatzrekord. Mehr als 100 Millionen Handys verkaufte der japanisch-schwedische Hersteller, allein im 4. Quartal gingen 30,8 Millionen Geräte über die Ladentische. Sinkende Verkaufspreise wirkten sich jedoch negativ auf die Finanzen aus.
Am Dienstag veröffentlichte Samsung seine Geschäftszahlen für das 4. Quartal 2007, heute meldet sich Sony Ericsson zu Wort. Während sich die Absatzzahlen im vergangenen Jahr äußerst positiv entwickelten und mit 100 Millionen Geräten in 2007 ein neuer Verkaufsrekord verzeichnet wurde, verzeichnete der japanisch-schwedische Hersteller auch bei der finanziellen Entwicklung ein gutes Wachstum. Sinkende Verkaufspreise wirkten sich allerdings negativ auf die Gewinne aus.
Sony Ericsson K850i
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Die Einnahmen in Höhe von 3,771 Milliarden Euro lagen im 4. Quartal zwar knapp hinter dem Vorjahreszeitraum (3,782 Milliarden Euro), im Gesamtjahr 2007 verdiente das Unternehmen mit 12,916 Milliarden Euro dafür rund 1,96 Milliarden Euro mehr, als ein Jahr zuvor. Beim Gewinn zeigt sich ein vergleichbares Bild: Während die Überschüsse in Q4 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 74 auf 373 Millionen Euro fielen, stiegen sie 2007 verglichen zum Vorjahr um 117 Millionen auf 1,114 Milliarden Euro. Der Gewinnrückgang im 4. Quartal 2007 begründet sich in den sinkenden Verkaufspreisen, die Sony Ericsson mit seinen Endgeräten erzielt. Lag der durchschnittliche Verkaufspreis im Gesamtjahr 2006 noch bei 146 Euro, sank er innerhalb eines Jahres auf 125 Euro. Die Absatzzahlen gaben Grund zur Freude: insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 103,4 Millionen Handys von Sony Ericsson verkauft, 2006 waren es noch 74,8 Millionen. Allein in den Monaten von Oktober bis Dezember 2007 gingen 30,8 Millionen Handys über die Ladentische.
Am Dienstag hatte Samsung die Geschäftszahlen für das 4. Quartal 2007 vorgelegt und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Zwar ging das Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7 Prozent auf 2,21 Billionen Won (1,6 Milliarden Euro) zurück, im Vorfeld rechnete man nur mit 1,42 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz legte ebenfalls stärker als erwartet um 11 Prozent auf 12,55 Milliarden Euro zu (mehr lesen).
@Gilly
Danke für die Info!
@philz95
AMB gibt als Umsatz für die Handysparte (Samsung Mobile) 1,42
Milliarden Euro an. Der Umsatz in Höhe von 12,55 Millarden Euro bezieht sich auf
die gesamte Samsung Group.
Areamobile.de vergleicht hier die Gewinne und Absatzzahlen von Samsung und Sony
Ericsson, obwohl Samsung ja viel mehr als nur Mobiltelefone, Sony Ericsson
hingegen nur Handys herstellt.
schön dass diese News positiv verfasst wurde. Anderswo gibt es nur: Au Backe
Gewinnrückgang!!!! Leute Leute, die machen doch keine Verluste. Nur dicke
Schlagzeilen damit man mehr Klicks bekommt. Dem Unternehmen geht es prächtig.
Keine Angst. Kompliment an AreaMobile, dass der Artikel realistisch verfasst
wurde ;-)
Bei den 1,42 Milliarden Euro von Samsung handelt es sich um das im Vorfeld von
Analysten erwartete Nettoergebnis für den Gesamtkonzern von Samsung. Bislang
haben die Koreaner keine Zahlen allein für die Mobilfunksparte veröffentlicht,
deshalb geben wir den Gesamtumsatz und -gewinn von Samsung im 4. Quartal 2007
an.
Natürlich können die Umsätze und die Gewinne von Samsung und Sony
Ericsson nicht miteinander verglichen werden, da, wie philz95 richtig sagt,
Samsung weit mehr als nur Mobiltelefone auf den Markt bringt.
Was wir
hingegen vergleichen können ist der Absatz: Bei Samsung waren es im 4. Quartal
2007 rund 46,3 Millionen Handys, Sony Ericsson kam auf 30,8 Millionen. Und hier
ist das Wachstum ausgeglichen: Während Samsung gegenüber Q4 2006 rund 4
Millionen mehr Handys verkaufte, legte der Absatz bei SE um 4,8 Millionen
Einheiten zu.