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Autor:
Frank Kabodt
| | 5

Toshiba G450: \"4-in-1-Wunder\" mit Gedächtnisstörung

Kürzlich berichteten wir über zwei neue Windows-Smartphones von Toshiba, jetzt haben die Japaner ein weiteres Mobiltelefon vorgestellt. Mit dem G450 erfüllt der Hersteller gleich vier Wünsche auf einmal: Das kompakte Gerät ist Handy, MP3-Player, mobiler Datenträger und USB-Modem in einem. Das hat allerdings zur Folge, dass der Nutzer in fast allen Bereichen mit Abstrichen zu rechnen hat.

Toshiba G450: \

Toshiba hat drei neue Mobiltelefone vorgestellt, über die Modelle G710 und G910 hatten wir bereits in der vergangenen Woche berichtet (mehr lesen). Das Dritte im Bunde der Neuvorstellungen ist das G450, dessen Äußeres an einen MP3-Player erinnert. Trotz der geringen Abmessungen von 98x36x16 mm und einem Gewicht von lediglich 57 g kann sich der Funktionsumfang sehen lassen; nicht ohne Grund bezeichnen die Japaner das Handy als "4-in-1-Modell".

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Toshiba G450: Das All-in-One-Wunder

Laut Toshiba ist das G450 Handy, mobiler Speicher, MP3-Player und USB-Modem in einem Gerät. Damit verfügt es zwar über eine umfangreiche Funktionsvielfalt. Für den Nutzer hat das allerdings zur Folge, dass er in fast allen Bereichen mit Abstrichen rechnen muss. Wird das G450 als Telefon und für Kurznachrichten verwendet, stören vor allem die Tastatur und das 96x39 Pixel kleine OLED-Display am oberen Rand. Triband-GSM ermöglicht nahezu weltweite Kommunikation in den Mobilfunknetzen. Soll der Alleskönner überwiegend als MP3-Player genutzt werden, fällt die fehlende Speichererweiterung schwer ins Gewicht. Zwar ist der interne Speicher mit 160 MB gut ausgestattet, für umfangreiche Liedsammlungen ist das allerdings zu wenig und bietet Platz für rund 50 Musiktitel im MP3-Format. Darüber hinaus werden auch Titel im Format (e)AAC(+) erkannt. Das Speicherproblem zeigt sich auch bei der Verwendung als mobiler Datenträger: Wer wichtige Dateien von seinem PC auf andere Geräte überspielen möchte, ist mit 160 MB ebenfalls stark eingeschränkt.

Die beste Figur macht das G450 als mobiler Internet-Zugang. Per USB-Anschluss verbindet es sich problemlos mit dem Rechner und funkt mit bis zu 3,6 MBit/s via HSDPA. Bei fehlender Netzabdeckung versteht es sich auf GPRS und dessen Ausbaustufe EDGE. Eine manuelle Installation ist laut Hersteller nicht notwendig. Von Vorteil: Auch wenn das G450 als Modem genutzt wird, lassen sich Anrufe tätigen und annehmen. Das kompakte 4-in-1-Modell soll noch im 1. Quartal 2008 in Europa auf dem Markt erscheinen, einen Preis nannte Toshiba bislang nicht.

Mehr zum Thema: Neuvorstellung

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Kommentare
  1. 21.03.09 14:33 Anonymous (Gast)

    eigentlich habe ich dazu nur eine wichtige Frage:
    Wenn man das G450 als Modem
    am USB anschliesst, braucht es den internen Akku, oder bezieht es den Strom vom
    USB ?

    Ich besitze Huawei E220, das weder Tastatur noch Akku hat, und somit
    nur als USB Modem funktioniert. Bin damit voll zufrieden, Plug&Play klappt
    sogar. Treiber sind im Modem per USB-Laufwerk integriert. Kein Treiber auf CD
    die man zu Hause vergessen hat. Kein Treiber auf Disketten für die man kein
    Laufwerk besitzt.

    Für die nächsten Freunde, denen ich wieder mal was
    empfehlen muss, währe das G450 besser, da man damit im Notfall sogar mal anrufen
    kann.

    Aber wenn man im Internet per USB nur dann surfen kann, wenn der Akku
    voll geladen ist, ist gleich alles am G450 eine Fehlkonstruktion.

    Noch eine
    Bemerkung, die ich mir nicht verkneifen kann:
    MP3-Player währe ganz schön, wenn
    man den Musikstiel per SD-Card wechseln könnte. Mit dem üblichen wechseln einer
    Mikro-SD unter Zuhilfenahme einer Pinzette nach dem Durchbrechen der
    Plastikschale und dem Ausbau des Akkus kommt man ja auch nicht richtig weiter.
    Auch 32GB Playlisten im 27xten Untermenu zu erstellen und im 37xten auszuwählen
    ist so, als wenn ich beim Auto das Gaspedal im Kofferraum
    unterbringe.

    Bernhard

  2. 23.01.08 08:37 Erich Ribbeck (Gast)

    Langsam müsste doch auch bei den Herstellern mal ankommen, dass derart
    "verdesignte" Tastaturen im Alltag einfach Mist sind und somit ein klarer
    Flop-Faktor.

  3. 22.01.08 15:58 philz95

    Ist schon klar; ich wollte mich ja keinesfalls über die Sicht des Autors
    beschweren. Ich entnahm dem Text bereits, dass nur Toshiba das Gerät als
    "4-in-1-Wunder" sieht.

  4. 22.01.08 14:38 Frank Kabodt (ehemaliger Mitarbeiter von areamobile.de)

    Im Titel beziehe ich mich auf die Äußerung von Toshiba, die das Modell als
    4-in-1-Modell bezeichnen. Die Überschrift ist mit einem leichten Sarkasmus
    geschrieben, daher auch gleich der Verweis auf den geringen Speicher. Im Text
    gehe ich darauf ein, dass das Gerät in nahezu allen Bereichen Schwächen hat und
    weder als Handy, noch als MP3-Player oder Speicher-Stick wirklich zu gebrauchen
    ist.

  5. 22.01.08 14:27 philz95

    "4-in-1 Wunder" ist doch maßlos übertrieben! Heute kann doch fast jedes Handy
    auch als USB-Modem eingesetzt werden! Außerdem hat auch fast jedes Gerät einen
    eingebauten MP3-Player, und die Nutzung als Wechseldatenträger ist auch meist
    kinderleicht!

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