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Autor: Frank Kabodt | 28.01.2008 - 11:50 | (10)

Erwartungen verfehlt: T-Mobile verkauft 70.000 iPhones

Seit dem deutschen Marktstart hat T-Mobile nur 70.000 iPhones verkauft und die Erwartungen weit verfehlt. Medienberichten zufolge liegt Deutschland damit im internationalen Vergleich auf dem letzten Platz - in Großbritannien gingen im gleichen Zeitraum 190.000 iPhones über die Ladentheken. Trotz der schwachen Verkaufszahlen zeigt sich T-Mobile mit der Entwicklung zufrieden.

Erwartungen verfehlt: T-Mobile verkauft 70.000 iPhones

Das hatten sich T-Mobile und Apple anders vorgestellt. Die Absatzzahlen des iPhones liegen hierzulande deutlich hinter den Erwartungen, einem internen Bericht zufolge haben seit dem offiziellen Verkaufsstart am 9. November 2007 lediglich 70.000 iPhones ihre Besitzer gewechselt. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich auf dem letzten Platz, in Großbritannien wurden im gleichen Zeitraum 190.000 Einheiten verkauft und weltweit zählte der US-Hersteller in den Monaten von Oktober bis Dezember 2,3 Millionen iPhones. Wie Spiegel Online berichtet, wurden die Informationen auf einer internen Website von T-Mobile veröffentlicht.

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T-Mobile verkauft 70.000 iPhones in elf Wochen
Datenblatt | Testbericht | Video anschauen

Trotz der schwachen Verkaufszahlen zeigt sich T-Mobile-Sprecher Philipp Humm mit der aktuellen Entwicklung zufrieden. Das iPhone sei das "mit Abstand meistverkaufte Multimedia-Endgerät" in Sortiment, zudem seien über die Hälfte aller iPhone-Käufer Neukunden des Netzbetreibers. Vor allem die Internet-Funktionen werden von den Anwendern häufig genutzt - 30 Mal intensiver, als bei herkömmlichen Vertragskunden. Damit sei das mobile Internet bei den Kunden angekommen, so Humm. Darüber hinaus liege der durchschnittliche Umsatz bei iPhone-Kunden drei Mal höher als bei anderen Kunden. Der Anstieg begründet sich in den hohen monatlichen Fixkosten für die Tarife, die speziell für iPhone-Kunden eingeführt wurden und zwischen 50 und 90 Euro kosten.

In der letzten Woche wurde bekannt, dass Apple die Absatzprognose für das iPhone im laufenden Quartal deutlich gesenkt hat. Einer Meldung der chinesischen Economic Daily News (EDN) zufolge, die sich auf Zulieferer für Bauteile beruft, hat das Unternehmen die erwarteten Verkaufszahlen auf 1,2 Millionen Geräte gesenkt. Die internen Ziele hätten im Vorfeld bei 2 Millionen iPhones gelegen (mehr lesen).

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Kommentare
  1. 29.01.08 16:30 philz95

    Da kannste Recht haben, Anonymous.
    Das iPhone will sicherlich auch nicht die
    eierlegende Highend-Wollmilchsau sein. Denn Apple geht es beim iPhone
    hauptsächlich (so hat es sogar Steve Jobs höchstpersönlich auf der MacWorld
    2007-Keynote gesagt!) um ein TELEFON, um einen iPOD (also einen grandiosen
    integrierten Media- und Musikplayer) und einen "INTERNET COMMUNICATOR",
    sprich: tolle Möglichkeiten, mit dem Handy ins "richtige" WWW zu gehen. Und
    meiner Meinung nach hat Apple in allen drei Bereichen seine Hausaufgaben gemacht
    (abgesehen vom fehlenden UMTS, wie schon zum x-ten Mal erwähnt). Und natürlich
    legt Apple beim iPhone auch Hauptaugenmerkt auf die wirklich genial einfache
    (oder besser: einfach geniale) Bedienung. Und mit so toller Integration von
    Google Maps, Wetter- und Aktien-Applikation kann derzeit KEIN Handy-Hersteller
    aufwarten. Da zeigt sich hat mal wieder Apples Liebe zum Detail...

  2. 29.01.08 14:48 Anonymous (Gast)

    @ philz95:

    Im Test schneidet das iPhone m.E. bei Multimedia schlechter ab als
    bei Business, da Java fehlt und die Wertung damit ziemlich nach unten gerissen
    wird. Beim Business kann es hingegen mit einer breiten Connectivity, einem guten
    Akku und klasse I-Net-Funktionen aufwarten. Daher die bessere Wertung

  3. 29.01.08 08:09 Anonymous (Gast)

    Besser ist immer in Relation zum Bedarf zu sehen. Wenn ich den ganzen Tag mp3s
    höre und Videos schaue, vielleicht noch ein bischen telefoniere, dann sicher
    nicht. Denn die Reaktion des Touchscreens ist sehr gut.

    Wenn ich aber meine
    Termine abgleichen will, Bluetooth brauche, mit PC per Handy und UMTS mobil ins
    Netz gehen will und muss (und nein, es reicht NICHT, nur per Handy zu surfen)
    und mir ein normaler Touchscreen reicht, dann gibt es in den z.B. mir wichtigen
    Bereichen deutlich bessere Handies (w950i/w960i/p1i/htc/Nokia). Die kann ich
    sogar fast beliebig mit Wunschsoftware bestücken usw.
    Sorry, aber das IP ist
    eben nicht die eierlegende Wollmilchsau für die allermeisten Handynutzer. Für
    70.000 ist es das bestimmt - aber für den größeren Rest eben nicht.

  4. 28.01.08 19:50 Anonymous (Gast)

    also ihr könnt alle sagen, was ihr wollt aber ich habe selber das iPhone und
    bin immer noch begeistert und mehr als zufrieden. Und Neoload, du kannst mir
    nicht erzählen, dass es derzeit in Deutschland ein besseres Touchscreen
    Smartphone gibt

  5. 28.01.08 19:28 philz95

    @ Anonymus

    Klar; das iPhone ist natürlich mehr Multimedia-Maschine als
    Buisness-Allrounder. Deshalb würde ich auch zum iPod Touch greifen, und nebenher
    noch ein S60- oder Windows Mobile-Gerät mitführen. Der iPod Touch ist praktisch
    ein iPhone ohne Telefon Mobilfunk und Kamera (und somit natürlich auch ohne
    lästige Vertragsbindungen). Er kostet 299 € (8 GB) bzw. 399 € (16 GB).
    Mich
    überrascht allerdings, dass das iPhone im großen AreaMobile-Test in der
    Buisness-Wertung eine höhere Prozentzahl als in der Multimedia-Wertung
    erreicht!!?

  6. 28.01.08 18:29 Anonymous (Gast)

    @philz95:
    Ich "durfte" das iphone in einem Shop ansehen und Bedienen. Sorry,
    es hat mich nicht umgehauen. Für mich zu wenig Telefon und zu viel mp3 player.
    Ich brauche ein Business-phone und das iphone ist alles, aber kein
    Business-phone.
    Warten wir auf die Next-Generation.

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