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Autor: Rene Melzer | 31.01.2008 - 14:37 | (17)

Aerophone ermöglicht Handytelefonate aus dem Flugzeug

Das israelische Unternehmen Aerophone hat ein System entwickelt, das Telefonate mit einem herkömmlichen Handy aus dem Flugzeug erlaubt. Das System nutzt Picozellen und die Telekommunikations-Satelliten in der Erdumlaufbahn. Installation und Betrieb sollen für die Fluggesellschaften kostenlos sein, das Unternehmen erhofft sich die Refinanzierung durch Beteiligungen an den Einnahmen der Netzbetreiber.

Aerophone ermöglicht Handytelefonate aus dem Flugzeug

Das israelische Unternehmen Aerophone Ltd. hat ein System entwickelt, mit dem unabhängig von GSM-Bodenstationen Handy-Gespräche aus dem Flugzeug geführt werden können. Laut Henry Shabat, CEO von Aerophone, unterstützt das System alle vier GSM-Bänder (850/900/1800/1900 MHz) und erfordert von Passagieren weder eine vorherige schriftliche Anmeldung noch benötigt es ein besonderes Abrechnungsverfahren. Die Verbindungskosten von 1,60 US-Dollar (rund 1,10 Euro) pro Minute werden über die normale Handy-Rechnung erfasst.

Das System nutzt im Gegensatz zu bereits vorgestellten Lösungen die Telekommunikations-Satelliten. Eine in der Nähe des Passagiers platzierte Miniatur-GSM-Station, eine sogenannte Picozelle, empfängt die Signale des Handys und schickt sie an die Satelliten von Iridium, Immarsat und Co. weiter. Da sich die Empfangstation in unmittelbarer Nähe der Passagiere befindet, reduziert sich die elektromagnetische Strahlung der Handys automatisch auf ein Minimum. Eine Störung der Bordelektronik kann nach Angabe des Unternehmens ausgeschlossen werden. Bei kleinen Flugzeugen erfolgt die Übergabe der Handy-Gespräche vom Flugzeug aus an das Satelliten-Telefonsystem. Die in erdnahen Umlaufbahnen kreisenden Trabanten können dabei bis zu 24 Gespräche gleichzeitig an erdgebundene Telefonnetze weitergeben. In größeren Maschinen wird zusätzlich ein Transceiver für das Ku-Band (10,7 bis 17,8 GHz) eingesetzt, dann sind bis zu 96 gleichzeitige Gespräche möglich. Die Bandbreite ist jedoch begrenzt und erlaubt derzeit lediglich Telefonate und die Kommunikation über Kurznachrichten.

Sollten die Fluggesellschaften ihre Bedenken bezüglich der Geräuschkulisse und dadurch gestörter Passagiere fallen lassen, könnte sich das System durchsetzen. Denn Installation und Betrieb der Aerophone-Anlagen ist für sie kostenlos. "Damit wollen wir eine größtmögliche Akzeptanz unseres Systems erreichen", erklärt Aerophone CEO Henry Shabat. Die Refinanzierung der Entwicklungskosten erhofft sich das Unternehmen durch Anteile am Umsatz der Telefongesellschaften.

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Kommentare
  1. 04.02.08 17:10 Anonymous (Gast)

    Geht nicht, bin blind...und taub...und so...:)

  2. 01.02.08 13:24 Muhkuhboss (Gesperrt)

    @ aononymous(kommentar über mir)

    guck dich mal selber an!

  3. 01.02.08 11:03 Anonymous (Gast)

    Ihr habt echt langeweile...:D

  4. 31.01.08 20:41 Muhkuhboss (Gesperrt)

    @philz95
    genau!
    oder ein chat programm fürs handy, dass menschen ohne arme
    benutzen können

    bin gespannt wie das geht :-)

  5. 31.01.08 20:38 philz95

    @ Muhkuhboss

    Oder ein Handy für Stumme... Vielleicht könnte man die Gedanken
    oder die Lippenbewegungen des Stummen in Sprache "überstzen"... ;-)

  6. 31.01.08 20:06 Muhkuhboss (Gesperrt)

    @philz95

    man müsste auch mal n handy erfinden, dass seh+taube menschen
    benutzen können:-)

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