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Autor: Frank Kabodt | 01.02.2008 - 08:42 | (2)

Schwacher Absatz: Motorola prüft Abspaltung der Handy-Sparte

Motorola denkt über die Ausgliederung seiner Mobilfunksparte nach. Grund für die Überlegungen sind massive Absatzeinbrüche im vergangenen Jahr, zudem fordern Investoren eine Abspaltung der Handy-Produktion. Marktexperten zufolge sei denkbar, dass Motorola noch 2008 die weltweiten GSM-Märkte verlässt und sich auf CDMA-Handys konzentriert.

Schwacher Absatz: Motorola prüft Abspaltung der Handy-Sparte

Es hatte sich bereits angedeutet. Nachdem Motorola im vergangenen Jahr mit einem erheblichen Absatzrückgang im Mobilfunkgeschäft zu kämpfen hatte und allein im 4. Quartal rund 38 Prozent weniger durch den Verkauf von Handys einnahm, als noch ein Jahr zuvor (mehr lesen), deutet sich ein grundlegender Wandel in der Unternehmensstruktur an. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, prüfe er Maßnahmen, um verlorene Marktanteile zurück zu gewinnen, eine Möglichkeit sei die Abspaltung der Mobilfunksparte. Nähere Informationen wollte Motorola nicht mitteilen.

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Plant Motorola die Abspaltung der Mobilfunksparte?
Datenblatt | Test | Preisvergleich zum Motorola RAZR2 V8

Grund für die Überlegungen könnten auch Forderungen des US-Milliadärs Carl Icahn sein, der mit mehreren Prozent an Motorola beteiligt ist und in der Vergangenheit mehrfach eine Aufspaltung des Konzerns verlangte. Der seit Anfang des Jahres amtierende Vorstandschef Greg Brown, der bereits Ende November 2007 als offizieller Nachfolger von Edward Zander vorgestellt wurde, möchte die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens mit einem Sparprogramm verbessern. Dies habe im 4. Quartal allerdings zu finanziellen Mehrbelastungen geführt. Nach Ansicht von Greg Brown begründet sich der starke Absatzeinbruch von Handys in der schwachen Produktpalette des Herstellers, die nicht alle Zielgruppen abdeckt.

Marktexperten zufolge sei ein weiterer Schritt denkbar. Da Motorola in den USA einen höheren Marktanteil habe als in Europa, könnte der Konzern noch in diesem Jahr die weltweiten GSM-Märkte verlassen und sich ausschließlich auf die Produktion von CDMA-Handys konzentrieren, erklärte Richard Windsor vom Finanzunternehmen Nomura International. Seiner Meinung nach leide Motorola vor allem an Software-Problemen, aus technischer Sicht gebe es kaum Veränderungsbedarf. Innovationen sind aber notwendig, die Verbraucher seien "RAZR-müde" geworden.

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Kommentare
  1. 01.02.08 11:49 Anonymous (Gast)

    Ich finde das Motorolla immer wieder gute ideen hat die man auchh in ihrem
    Handys sieht aber die ideen werden nicht anständig fertig gebracht.....
    Ich
    hoffe das Motorolla es entlich schaft vom Razr zeugs weg zu kommen... ich seh
    ,auser kleinen veränderungen, keine neuen sachen mehr in den Handys.....

  2. 01.02.08 10:16 Anonymous (Gast)

    Wäre das vernünftigste, was sie machen können. Dem Konzern geht es eigentlich
    nicht schlecht, die Handysparte zieht aber alle anderen Bereiche mit runter.
    Motorola, was ist los bei euch? Vor drei Jahren war ich voll überzeugt von euch,
    jetzt bin ich auf Nokia umgestiegen. Bochum hin oder her.

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