E-Plus ist im Geschäftsjahr 2007 deutlich gewachsen. Während der Gesamtumsatz auf fast 3 Milliarden Euro zulegte, stieg die Kundenzahl auf 14,8 Millionen Teilnehmer, der EBITDA kletterte um 23 Prozent auf über 1 Milliarde Euro. Das starke Wachstum durch Drittanbieter hatte aber seinen Preis: Der ARPU ging im Jahresvergleich um 11 Prozent zurück.
E-Plus legte im Geschäftsjahr 2007 bei den wichtigsten Kennzahlen zu und erzielte einen Kundenrekord. Grund für die positive Entwicklung waren gestiegene Einnahmen durch Mobilfunkdienste und konsequentes Kosten-Management. Der Service-Umsatz wuchs im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent auf 2,816 Milliarden Euro, während branchenweit ein Rückgang von 3 Prozent verzeichnet wurde. Für das 4. Quartal 2007 beziffert E-Plus den Umsatzanstieg mit 4,2 Prozent gegenüber Q4 2006. So konnte E-Plus auch den Marktanteil am Service-Umsatz von 12,9 auf 14 Prozent steigern.
Die umsatzmindernden Faktoren wie geringere Roaming-Entgelte (EU-Tarif), gesenkte Terminierungsentgelte sowie der Verzicht auf Weitergabe der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 konnten durch starkes Kundenwachstum (15 Millionen Nutzer) ausgeglichen werden. Bereinigt um die Faktoren liegt die Steigerung für das Gesamtjahr bei 10 Prozent.
Die höheren Einnahmen und niedrigere operative Kosten steigerten den EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen) erstmals auf 1,1 Milliarden Euro, ein Plus von 23 Prozent vergleichen zum Vorjahr. Die EBITDA-Marge kletterte um 6 auf 37,6 Prozent. Zu den gesunkenen Gesamtkosten haben neben dem hohen Outsourcing-Grad vor allem die über Vermarktungsstrategien von Eigen- und Drittmarken erzielten geringeren Kundengewinnungs- und Kundenbindungskosten beigetragen: Mit 76 Euro je Kunde lagen sie 2007 um 16 Prozent unter dem Vorjahr. Die Kundenzahl stieg im 4. Quartal um 695.000 auf 14,8 Millionen Nutzer, Ende 2006 betreute der Netzbetreiber noch 12,7 Millionen Kunden. Vor allem durch Billiganbieter konnte E-Plus zulegen, sie machen inszwischen 7,6 Millionen oder 51 Prozent der Kundenbasis aus. Diese Entwicklung hatte jedoch Auswirkungen auf den durchschnittlichen Umsatz je Kunde (ARPU): er ging im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 17 Euro zurück.
ARPU = Average Revenue per User bezeichnet den durchschnittlichen Umsatz pro
Kunden.
Im konkreten Fall sank der ARPU bei Vertragskunden (Postpaid) ggü. dem
3.Quartal um 2 Euro von 32 auf 30 EUR und bei Prepaid um 1Eur von 7 auf 6
EUR.
Grund für die niedrigeren Umsätze sind die gesenkten Terminierungs-und
Roamingentgelte.
Gruß Kamischke
Bedeuted Umsatz pro Kunde :)
Was zum teufel ist "ARPU"?
Danke!