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Autor: Frank Kabodt | 21.02.2008 - 11:02 | 0

Vodafone UK und Orange planen gemeinsamen Netzausbau

Vodafone UK und Orange werden ihre Mobilfunknetze im Laufe des Jahres gemeinsam ausbauen, um Kosten zu sparen, den Service zu verbessern und durch den Aufbau weniger Sendemasten die Umwelt zu schonen. Auch in Deutschland ist das Thema für die Netzbetreiber interessant, Telekom-Chef René Obermann kritisierte den scharfen Wettbewerb und die hohen Kosten der einzelnen Netze.

Vodafone UK und Orange planen gemeinsamen Netzausbau

Die britischen Betreiber Vodafone und Orange werden den Ausbau ihrer Mobilfunknetze gemeinsam vorantreiben. Durch die Zusammenarbeit, die im Laufe des Jahres beginnt, soll vor allem die Netzabdeckung verbessert werden. "Die Vereinbarung über eine Kooperation unserer beiden Unternehmen garantiert den Kunden eine bessere, weitreichende und schnellere Mobilfunkabdeckung bei gleichzeitig weniger Sendemasten", sagte Tom Alexander, CEO von Orange UK. Neben den Kunden und den Unternehmen werde vor allem die Umwelt profitieren.

Die Kooperation umfasst 2G- und 3G-Standorte in ganz Großbritannien, insgesamt werden bis zu 3.000 Sendeanlagen weniger benötigt, ein Rückgang um 15 Prozent. Allerdings weisen beide Netzbetreiber darauf hin, dass es sich bei der Vereinbarung lediglich um eine Zusammenarbeit handelt und weder eine Fusion der Unternehmensbereiche noch eine komplette Zusammenlegung der Netze stattfindet. Sie behalten weiterhin die "volle Verantwortung für die Qualität der Angebote [...] und bleiben Konkurrenten".

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Vodafone UK und Orange planen gemeinsamen Netzausbau
Bildquelle: antenne-rudolstadt.de

Auch hierzulande zeigen sich die Anbieter offen für die Zusammenlegung der Mobilfunknetze. In einer Rede in London forderte Telekom-Chef René Obermann im August 2007 von den europäischen Regulierungsbehörden, die Voraussetzungen für den gemeinsamen Betrieb der europäischen Netze zu schaffen. In den vergangenen Jahren kennzeichneten den europäischen Handymarkt vor allem ein scharfer Wettbewerb und hoher Kostendruck, der durch die steigende Marktsättigung und regulierende Eingriffe der Staaten erzeugt wurde. Um Kosten einzusparen, sei eine gemeinsame Nutzung der Mobilfunk-Infrastruktur bis hinunter zur Teilung von Frequenzen unerlässlich, so Obermann (mehr lesen).

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