Der BlackBerry-Hersteller RIM hat die Erwartungen für das laufende Quartal angehoben und rechnet bis März 2008 mit einem Neukundenzuwachs von mehr als 2 Millionen Abonnenten, damit wächst der Kundenstamm auf 14 Millionen. Mit neuen Diensten wie BlackBerry Unite! versuchen die Kanadier, ihren Push-Mail-Service auch im Privatkundensegment zu etablieren.
Research in Motion (RIM) rechnet in laufenden 4. Quartal des Fiskaljahres 2007/08 mit einem deutlichen Zuwachs im Neukundensegment und hat die Prognosen erhöht. Den Erwartungen zufolge betreut der BlackBerry-Hersteller Ende März einen Kundenstamm von 14 Millionen Abonnenten und liegt beim Wachstum mit 2,18 Millionen Neukunden um bis zu 20 Prozent über früheren Prognosen von 1,8 Millionen.
BlackBerry 8800: E-Mail-Maschine mit
QWERTZ-Tastatur
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Gründe für die steigende Nachfrage seien die Beliebtheit der BlackBerrys und die ausbliebende Abschwächung nach dem Weihnachtsgeschäft. Laut RIMs Co-CEO Jim Balsilie, fand diesmal "die saisonale Verlangsamung des Nettokundenzuwachses, wie wir es im neuen Jahr erwartet hatten, nicht statt". Trotz unerwartet hoher Neukundenzahlen wollte Balsilie die Prognosen für Umsatz und Gewinn nicht korrigieren und erwartet für die Monate von Januar bis März 2008 Gesamteinnahmen von 1,87 Milliarden US-Dollar (1,27 Milliarden Euro).
Auf dem MWC 2008 hatte RIM eine Server-Lösung für Privatkunden und kleine Unternehmen vorgestellt, mit der kostenlos ein eigener Push-Mail-Server aufgesetzt werden kann. Mit BlackBerry Unite! sollen vor allem private Anwender für die BlackBerry-Smartphones gewonnen werden, dementsprechend leicht ist die Software zu installieren. Bislang nutzen vor allem Mitarbeiter in Unternehmen mit IT-Support die Endgeräte der Kanadier (mehr lesen).
Na! Was heist das jetzt?
Doch seitdem Palm und Windows Mobile nicht wirklich an
Entwicklung denken wird die Luft in diesem Segment ziemlich dünn. Löbliche
Ausnahme ist RIM. Und sie entwickeln sich im Moment ziemlich rasant vom
Geschäftskunden in Richtung Privat-Konsument. Mit coolen Sachen, wie
Prepaid-Angeboten für Push-Mail oder einem Home-Server für Musik, Fotos und
Videos. Damit sind sie vielleicht noch einen Tick der Zeit voraus, doch wird
noch eine Weile dauern, bis sich ihr neues Geschäftsmodell durchsetzt.
boah, Blackberry kriegt ja ne gute Coverage in letzter Zeit :) Haben wohl grad
ne Million in Pressearbeit investiert, oder ? :D
@Rene Melzer
Ich würde eher sagen, RIM (und die BlackBerrys) ist sein
angestaubtes Image als Buisness-Smartphone-Hersteller noch (lange?) nicht los
geworden..