LG hat den Slider SH150A vorgestellt, der ein neuartiges AMOLED-Display mit mehr Kontrast und schnelleren Umschaltzeiten besitzt. Außerdem soll es deutlich energiesparender sein als herkömmliche LCDs. Zunächst soll das Gerät nur in Korea verfügbar sein.
LG hat die Verfügbarkeit eines Handys mit AMOLED-Display bekannt gegeben. Das SH150A ist ein Slider mit einer selbst für koreanische Verhältnisse hochwertigen Ausstattung wie DMB-TV-Empfänger, HSDPA mit 7,2 MBit/s, PC-Out-Anschluss oder einer Bezahlfunktion. Highlight an dem Gerät ist allerdings das Display. Der Hersteller verwendet keine herkömmliche LCD-Technologie sondern neuartige Active Matrix Organic Light Emitting Dioden (AMOLED).
AMOLED-Displays haben zunächst nur Vorteile. Sie sind dünner zu fertigen als LCDs oder Passive Matrix OLED-Displays (PMOLED-Displays), somit können die Hersteller dem Wunsch der Kunden nach flacheren Endgeräten nachkommen. LCDs müssen ebenso wie die PMOLED-Panels durch eine zusätzliche Lichtquelle dauerhaft von hinten beleuchtet werden, egal ob sie einen schwarzen Hintergrund zeigen oder ein buntes Bild. Sie filtern das durchscheinende Licht lediglich. Bei den AMOLED-Displays sind die Pixel selbst die Lichtquelle, was sie kontraststärker und bis zu 40 Prozent energiesparender macht.
Da sie selbst leuchten, müssen AMOLED-Pixel nur noch an- und abgeschaltet werden. Eine Drehung, wie bei herkömmlichen Pixeln, ist nicht mehr nötig, was die Reaktionszeit deutlich anhebt. Die von LG eingesetzte Komponente soll 1.000 Mal kürzere Umschaltzeiten haben als ein LCD. Ein "Ghosting Effekt", das Nachblenden des vorherigen Bildes bei schnellen Filmszenen, ist mit dem SH150A nicht zu erwarten. Ghosting tritt auf, wenn die Pixel nicht schnell genug an- und abschalten und erzeugt Verwischungen und Schlieren auf dem Display. Zudem haben OLED-Displays meist einen größeren Betrachtungswinkel als LCDs. Doch es gibt auch einen Nachteil, der den Masseneinsatz bislang undenkbar machte: Die organischen Displays haben eine vergleichsweise geringe Lebensdauer und waren bisher anfällig für Umwelteinflüsse. LG scheint diese Probleme jedoch im Griff zu haben.
@anonymous
das hat damti gar nix zu tun! das sollen ja auch 2 getrennte
sachen sein! heisst es ja eben nicht!weil ne stärkere grafikkarte den cpu
entlastet, braucht man doch keinen stärkeren cpu, oder? also deine aussage
versteh ich jetzt nicht
Was hat denn "arbeiten" mit dem darstellen von ner höheren Auflösung zu
tun...? Und sorry, aber die Aussage, dass man bei ner höheren Auflösung nur ne
stärkere GraKa braucht, bedeutet doch im Umkehrschluss, dass man eigentlich nen
stärkeren Prozi bräuchte, schließlich entlastet die GraKa den Prozi nur...
@philz95
ja gut. kann sein. ich meine jetzt aber nicht das gaming sondern die
normale arbeit mit dem computer. wenn ich auf meinem ersatzrechner(geforce 3,
pentium 4, vista ultimate, 512mb ram) die displayauflösung von 1024x768 auf
640x480 stelle, arbeitet der auch nicht schneller.
@Muhkuhboss
*stöhn* Doch! Richy hat recht! Beim Gaming (darf ich "Spielen"
sagen?^^) muss auch die CPU kräftig ans Werk gehen. Und desto höher die
Displayauflösung, desto mher Pixel müssen von der CPU als auch von der
Grafikkarte/-chip berechnet werden. Genauso auch bei mobilen Endgeräten wie
Handys, PDAs usw.
@richy
ja, aber mann bräuchte nur ne stärke grafikkarte, keinen stärkeren
cpu. aber abgesehen vom gaming ist der speed des computers nicht höher oder
niedriger.
Handys haben eine GPU, und wenn man bessere Grafiken darstellen will, braucht
man eine bessere GPU und CPU.