Die Europäische Union hat DVB-H als Norm für mobiles Fernsehen innerhalb der EU festgelegt. Vor allem Hersteller und Anbieter sollen von einem einheitlichen Standard profitieren, der Verbraucher kann die Angebote europaweit mit einem Endgerät nutzen. Eine wichtige Frage bleibt offen: Wäre die Industrie mit DVB-T besser beraten?
Erneuter Anlauf für eine Technologie, der vor Jahren der Durchbruch bescheinigt wurde. Mobiles Fernsehen, vom Unterhaltungsmarkt bislang kaum in Szene gesetzt, soll in der Europäischen Union stärker gefördert werden und sich auf mobilen Endgeräten etablieren. Um die Entwicklung zu beschleunigen hat die EU-Kommission den DVB-H-Standard jetzt als europäische Norm festgelegt und sich zugleich gegen das Sendeformat DMB (Digital Multimedia Broadcasting) entschieden.
"Das Mobilfernsehen wird sich erst dann in Europa richtig etablieren, wenn die Frage der Technik geklärt ist", sagte Viviane Reding, die für die Informationsgesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin am Montag. Deshalb freue sie sich über den Beschluss, mit dem die EU die DVB-H-Norm als bevorzugten Übertragungsstandard festgelegt hat. Eine europäische Norm hat mehrere Vorteile: Hersteller und Anbieter arbeiten gemeinsam mit einer Technologie, zugleich profitieren die Verbraucher von der europaweiten Nutzbarkeit ihrer Endgeräte. Künftig werden die Mitgliedstaaten zur Förderung der Nutzung von DVB-H verpflichtet sein. DVB-H befindet sich in 16 Ländern zwischen Erprobung und Markteinführung, der kommerzielle Start in Deutschland soll zur Fußball-EM 2008 erfolgen. Voraussetzung für den Erfolg von MobileTV sind angemessene Preise für den Dienst sowie preiswerte Mobiltelefone mit DVB-H-Unterstützung.
Trotz der ermutigenden Worte von Viviane Reding bleibt aber die Frage, weshalb ein zusätzlicher Standard entwickelt werden musste, statt auf die bestehende DVB-T-Technologie zu setzen. Die Industrie wäre besser beraten, in stromsparende Technik zu investieren und mobiles Fernsehen kostenfrei anzubieten. Die Finanzierung könnte wie im herkömmlichen Fernsehen weitgehend über Werbemittel abgedeckt werden, stattdessen wird der Verbraucher bei DVB-H zur Kasse gebeten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Mobilfunkhersteller ihre Endgeräte mit Digitalfernsehen via DVB-T ausstatten - das V900 vom taiwanischen Hersteller Eten ist ein erster Beweis (mehr...).
@Muhkuhboss
ja reinpassen würde dvb-t in ein handy warum auch nicht
es
gibt ja auch schon ein paar geräte die diesen standart unterstützen
ist doch überflüssig ! was spricht dagengen, dass man dvb t einbauen kann? passt
doch in ein handy rein, oder?
dvb-h wird uns wohl aber noch eine ganze weile begleiten weil man mit dvb-t
nicht's zusätzlich verdienen kann
das war doch nach meiner meinung schon längst bekannt, dass dvb h euroäischer
stadart wird.
DVB_H scheint ein Gemeinschaftsprojekt von Wirtschaftmächten und europ.
Parlamentariern zu sein. Dieses Projekt ist bald beerdigt. Hoffentlich gibts
bald noch mehr DVB-T Handys.... !!!
@smily n82
jap. ich finde das ganze sowieso unsinnig, dvb h hat ja keinen
vorteil gegenüber dvb h! ich finde full hd sowieso besser