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Autor: Frank Kabodt | 20.03.2008 - 12:43 | (3)

OpenMoko Freerunner erscheint Ende April im Handel

Entwickler mobiler Linux-Anwendungen können sich auf Ende April freuen. Dann erscheint das Freerunner mit dem offenen Betriebssystem OpenMoko in Deutschland im Handel und wird im Online-Shop von TriSoft für 399 Euro verkauft. Trotz umfangreichem Technikpaket richtet sich der Hersteller vor allem an Programmierer: Die aktuelle Version ist für den "Endkunden zum täglichen Gebrauch nicht geeignet".

OpenMoko Freerunner erscheint Ende April im Handel

Das Linux-Smartphone Freerunner erscheint Ende April im Handel. Wer nicht so lange warten möchte, kann das Gerät im Online-Shop von TriSoft ab sofort vorbestellen, der Verkaufspreis liegt bei 399 Euro und dürfte in erster Linie Entwickler von mobilen Linux-Anwendungen interessieren. Freerunner wurde gegenüber dem Vorgängermodell Neo1973 gering überarbeitet und wird in deutlich größerer Stückzahl ausgeliefert. Das Neo1973 startete im Juli 2007 und war in kurzer Zeit vergriffen (mehr...).

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Foto: Neo1973

Mit dem Freerunner kann sich der Käufer nach Belieben ausprobieren, die gesamte Linux-Plattform ist frei veränderbar. Selbst die zur Hersteller der Gehäuseteile erforderlichen CAD-Dateien werden auf der Website des Anbietern veröffentlicht. Als Zielgruppe sind vor allem Software-Entwickler definiert, nach Angaben von TriSoft ist der Freerunner "im aktuellen Softwarestand nicht für Endanwender zum täglichen Gebrauch geeignet". Aus technischer Sicht kann sich das Modell mit aktuellen Smartphones messen. Angetrieben wird es von einer Samsung-CPU mit einer Taktrate von 400 MHz, der Arbeitsspeicher ist mit 128 MB ebenfalls gut ausgestattet. Der Speicher (256 MB) kann mit microSD-Karten erweitert werden, gefunkt wird über Triband-GSM in weiten Teilen der Welt.

Abstriche macht das Freerunner hingegen beim Datentransfer über das Mobilfunknetz. So verzichtet der Hersteller auf Datenbeschleunigung per UMTS, bietet lokal immerhin eine WLAN-Schittstelle b/g und Bluetooth an. Dafür verfügt es über einen AGPS-Chip und erlaubt dem Nutzer, dank zweier Bewegungssensoren umfangreiche Anwendungen zu schreiben. Dargestellt werden die Inhalte auf einem 2,8 Zoll großen VGA-Screen (480x640 Pixel). Ausreichend Leistung liefert auch der Akku mit 1.200 mAh. In etwa sechs Wochen ist das Freerunner bei TriSoft für 399 Euro erhältlich.

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Kommentare
  1. 20.03.08 14:21 Markus Goebel (Member)

    AGPS funktioniert auch ohne Netzbetreiber. Dann ist es einfach GPS und damit
    langsamer.

    Im Ausland solltest Du sowieso kein AGPS einsetzen, weil sonst
    teure Datenkosten fällig werden.

    AGPS = GPS + eine kurze Datenverbindung zum
    Server des Netzbetreibers, welche die Ortung über den Satelitten beschleunigt.

  2. 20.03.08 13:52 Der Frager (Gast)

    Wieso denn bitte nur einen AGPS-Empfänger?
    Das heißt doch, dass ich zwingend
    auf Netzinfos von meinem Provider angewiesen bin, oder?

  3. 20.03.08 13:33 Bedauerlich (Gast)

    "im aktuellen Softwarestand nicht für Endanwender zum täglichen Gebrauch
    geeignet".

    Was soll das den heißen nach den vielen Jahren läufts immer noch
    nicht rund. Ich wußte doch das bei Linux ein Haken ist. Das ist wie bei ner
    alten Dampfmaschine da braucht man auch drei Mann damit die einigermaßen
    rundläuft muß aber trotzdem dauernd neu eingestellt werden..
    Und ich dachte das
    wär mal was interessantes.
    S25 ich bleib dir treu.

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