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Autor: Rene Melzer | 27.03.2008 - 10:53 | (6)

EDGE Evolution: Adrenalinstoß für mobile Datenübertragung

Nokia Siemens Networks hat eine Lösung vorgestellt, die mit einem Software-Upgrade die Geschwindigkeit im EDGE-Netz fast verdreifacht. Ab dem 3. Quartal 2008 wird sie an die Netzbetreiber ausgeliefert. In einer weiteren Ausbaustufe soll EDGE sogar Breitbandgeschwindigkeit erreichen.

EDGE Evolution: Adrenalinstoß für mobile Datenübertragung

Während die Mobilfunkanbieter ihre Netze mit neuen Standards aufrüsten, um ihren Kunden unterwegs schnelle Internet-Zugänge zu bieten, zeigt Nokia Siemens Networks (NSN), dass auch die bestehenden Lösungen ein enormes Potenzial bieten. Der Netzausrüster hat eine Software entwickelt, mit der die Datenübertragung per EDGE-Verbindung fast verdreifacht wird.

"Dual Carrier EDGE" nennt NSN die neue Entwicklung. Die Lösung ermöglicht derzeit einen Datendurchsatz von maximal 592 Kbit/s, mit herkömmlichem EDGE surft der Nutzer mit bis zu 220 Kbit/s. Der Fortschritt wird durch verschiedene Maßnahmen erreicht. Durch eine Halbierung der Zeitintervalle für die Übertragung von 20 auf 10 Millisekunden werden die Latenzen reduziert. Die Verwendung von zwei Trägersignalen und andere Modulationsverfahren zur Verbesserung der Fehlerkorrektur erhöhen die Bitrate zusätzlich. Eine Doppelantenne kann außerdem die Signalqualität verbessern.

Die Netzbetreiber können den Datenbeschleuniger vergleichsweise günstig integrieren, statt eines Austauschs der Sendeantennen ist nur ein Software-Upgrade nötig. Ab dem 3. Quartal 2008 soll es bereitstehen. Für den Anwendung wird sich der Nutzer vermutlich ein neues Endgerät zulegen müssen. Im nächsten Schritt will das finnisch-deutsche Joint-Venture eine weitere Ausbaustufe von EGPRS 2 oder auch EDGE Evolution in seine Netzbestandteile integrieren. Der Standard ist bereits von der 3GPP zertifiziert und erlaubt eine theoretische Download-Geschwindigkeit von 1,2 Mbit/s, im Uplink sind es bis zu 473 Kbit/s.

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Kommentare
  1. 27.03.08 17:58 Muhkuhboss (Gesperrt)

    ok gut, aber in städten ist dies totaler quatsch. der stromverbraucht ist bei
    meinem handy nicht niedriger, wenn ich umts abschalte. der akku hält ge´nauso
    lang, der stromverbrauch(hab ich gemesen) liegt bei 0,6w

  2. 27.03.08 17:55 Anonymous (Gast)

    Fakt ist, das UMTS nicht Flächendeckend aufgebaut wird. Da es nicht rentabel
    ist.Eine Lösung wäre die Nutzung der 900Mhz Frequenzen für UMTS. Aber ich denke
    der Schritt wird erst mit LTE vollzogen.
    Auch ein Vorteil von GSM/EDGE
    gegenüber UMTS ist der Stromverbrauch der Endgeräte.

  3. 27.03.08 16:02 Anonymous (Gast)

    Handys ohne UMTS hätten etwas davon wie z.B. das iPhone. Aber ich finde wieso
    nicht. Wenn grad kein UMTS Empfang da ist hast du zumindestens etwas un landest
    nicht gleich in der Steinzeit.

  4. 27.03.08 15:56 Muhkuhboss (Gesperrt)

    stimmt! nur ist der unterscheid nicht wirklich gross...ich find das quatsch

  5. 27.03.08 14:59 cyqurayte (Gast)

    Aber EDGE ist im Gegensatz zu UMTS nicht nur in Staedten empfangbar.

  6. 27.03.08 14:53 Muhkuhboss (Gesperrt)

    "Dual Carrier EDGE" ist doch unsinn. edge ist sowieso bald tot, da es umts und
    hsdpa gibt. dann ist das schon wieder langsam. hsdpa erreicht 3,6 bei manchen
    handys 7,2mbit. 1,2mbit download geschwindigkeit ist lahm...

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